Unbekannte überfallen zwei Männer

Gestern, gegen 00:15 Uhr, haben zwei Unbekannte zwei 48 und 54 Jahre alte Männer an der Straße Am Kanonenwall (Calenberger Neustadt) überfallen und sind anschließend mit Beute geflüchtet.

Die beiden Männer waren in der Nacht zu Fuß an der Straße Am Kanonenwall von der Goethestraße kommend unterwegs. Plötzlich traten die beiden Unbekannten an sie heran und forderten Geld. Als die Opfer eine Herausgabe verweigerten, besprühte ein Täter den 48-Jährigen mit Pfefferspray und zog ihm sein Handy aus der Hosentasche.

Währenddessen kam es zu einer Rangelei zwischen seinem Komplizen und dem 54-Jährigen. Dabei gelang es dem Angreifer seinem Opfer das Portmonee zu entwenden. Anschließend flüchteten die Angreifer mit der Beute in Richtung Goethestraße.

Die Täter sind etwa 25 Jahre alt, haben einen dunklen Teint und sind von südländischer Erscheinung. Sie waren während der Tat dunkel gekleidet. Der Angreifer mit dem Pfefferspray ist etwa 1,70 Meter groß. Sein Komplize ist mit etwa 1,80 Metern etwas größer.

Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion West unter der Telefonnummer 0511 109-3920 entgegen. /pu

hannoverCYCLE: Adolf- war Fahrradstraße

Die Stadt Hannover überschlägt sich gerade bei der Einrichtung von Fahrradstraßen. Der Gedanke, es auf diesen Beitrag Schon wieder ein Cyclegate: 13 Fahrradstraßen in 16 Jahren zurückzuführen wäre anmaßend, aber schade is’ scho’. Aber es werden nicht Straßen, auf denen nur Fahrräder fahren, sondern Fahrradstraßen nach der mal gehyppten und in der Zwischenzeit in der Versenkung verschwundenen ‘Shared Space’-Idee eingerichtet. Wir bauen alle Schilder ab, alle bewegen sich im gleichen Raum und nehmen Rücksicht aufeinander, passt scho’. In hannovercyclechic-Erinnerung gab es Versuche dieser Art vornehmlich in den Niederlanden.

Was hat hannoverCYCLE `Better in the Block’ bei der Adolfstraße denn nun ausbaldowert?

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

Goethestraße wird bis August zur Einbahnstraße

Ab Montag (18. April) bis voraussichtlich Ende August wird die Fahrbahn der Goethestraße in Fahrtrichtung stadteinwärts zwischen Goetheplatz und Leibnizufer gesperrt. Umleitungen für den Kraftverkehr sind über die Humboldtstraße, die Gustav-Bratke-Allee und die Lavesallee ausgewiesen. Die Buslinie 700 fährt ebenfalls diese Umleitung. Der Radverkehr wird ab Goetheplatz über die Clemensstraße zum Leibnizufer geführt. In diesem Zeitraum werden vorbereitende Gleis- und Straßenbauarbeiten für den Bau eines Hochbahnsteiges vorgenommen.

Informationsveranstaltung am 21. April zur Vermarktung der „Ohe-Höfe“

Die Planungen für das neue Wohnquartier „Ohe-Höfe“ an der Ihme gehen in die nächste Phase. Die Landeshauptstadt Hannover startet noch im April mit der Vermarktung weiterer Parzellen auf dem Grundstück Ohestraße. Dieses Mal sind ausschließlich private Baugruppen und Wohnungsbaugenossenschaften angesprochen. Der Fachbereich Wirtschaft lädt am Donnerstag, 21. April, zu einer Informationsveranstaltung ein, um Bauinteressierten die Rahmenbedingungen der Vermarktung sowie das Bewerbungsverfahren zu erläutern. Die Veranstaltung im Veranstaltungszentrum Rotation in den ver.di-Höfen, Goseriede 10, beginnt um 17 Uhr. Weil die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: bis Freitag, 15. April per E-Mail an baugruppen@hannover-stadt.de. Ansprechpartner ist Andreas Weidmann vom Fachbereich Wirtschaft, Telefon (05 11) 1 68 – 4 47 07.

Hintergrundinformationen

Auf dem etwa 7.000 Quadratmeter großen städtischen Areal an der Ohestraße soll ein neues Wohnquartier, vordringlich für private Baugruppen, entstehen. Bereits Anfang des Jahres hat die Landeshauptstadt mit der Vermarktung der ersten Teilflächen begonnen. Die Ausschreibung dieser sogenannten Ankergrundstücke (die noch bis zum 23. April läuft) richtete sich neben Wohnungsbaugenossenschaften und privaten Baugruppen auch an Investoren und Bauträger, die gleichzeitig mit dem Kauf auch den Bau der Tiefgaragen sowie die spätere Baustellenkoordination übernehmen.

Einladung zur Infoveranstaltung zur temporären Flüchtlingsunterbringung im bisherigen Maritim am Friedrichswall

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Anwohnerinnen und Anwohner,

wie bereits in den Medien berichtet worden ist, sind weltweit Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Bürgerkrieg und politischer Verfolgung, so viele wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr. Die Menschen suchen Zuflucht u.a. auch in Europa und Deutschland.

Im Zuge der humanitären Verpflichtungen der Bundesrepublik und aufgrund des im Grundgesetz verankerten Grundrechts auf Asyl nehmen wir in Deutschland Flüchtlinge auf. In der Stadt Hannover sind bisher ca. 4.500 Flüchtlinge untergebracht, was bei über 550.000 EinwohnerInnen in Hannover einem Bevölkerungsanteil von rund 0,82 % entspricht. Bis zum Jahresende werden weitere Menschen in Hannover erwartet.

Zur vorübergehenden Unterbringung von Flüchtlingen wird das sanierungsbedürftige ehemalige Hotel Maritim am Friedrichswall zur Verfügung gestellt.

Im Namen des Organisations-Teams vom Willkommensnetzwerk des Bezirksrats Mitte (bestehend aus meiner Person (SPD), Norbert Gast (Bündnis 90/Die Grünen) und Cornelia Kupsch (CDU) lade ich Sie zu diesem Thema ganz herzlich zur

Info-Veranstaltung
am Dienstag, den 08.03.2016 um 17:00
in den Mosaiksaal des Neuen Rathauses
Trammplatz 2
30159 Hannover

ein. Ich freue mich, Frau Dr. Anne Gast vom Nachbarschaftskreis für Flüchtlinge im Stadtbezirk Mitte und MitarbeiterInnen verschiedener Fachbereiche der Stadtverwaltung begrüßen zu dürfen, die von den bisherigen Erfahrungen, ihrer Arbeit und Kooperationen mit den Flüchtlingen in Mitte berichten können. Sie sind herzlich willkommen, gemeinsam mit diesem Willkommensnetz die Integration der Menschen vor Ort mit zu unterstützen.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Michael Sandow
Bezirksbürgermeister