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	<title>Informationen Archive - Calenberger Neustadt</title>
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	<description>Die Insel in der Mitte von Hannover</description>
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	<title>Informationen Archive - Calenberger Neustadt</title>
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		<title>Geschichte</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img width="900" height="773" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-1024x880.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Karte von Hannover mit der 1747 entstandenen Aegidien-Vorstadt" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-1024x880.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-380x327.jpg 380w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" />Ursprung der Calenberger Neustadt ist eine Siedlung im Gebiet der Burg Lauenrode (Rekonstrukzionszeichnung). Diese Burg [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/geschichte/">Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="900" height="773" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-1024x880.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Karte von Hannover mit der 1747 entstandenen Aegidien-Vorstadt" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-1024x880.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-380x327.jpg 380w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p>Ursprung der Calenberger Neustadt ist eine Siedlung im Gebiet der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hohes_Ufer" target="blank">Burg Lauenrode</a> (<a href="http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=558" target="_blank">Rekonstrukzionszeichnung</a>). Diese Burg stand einst im Bereich zwischen Goethestraße und Clemensstraße. Im Mittelalter entwickelte sich die Siedlung nur langsam. Mitte des 15. Jahrhunderts brannte die Siedlung ab. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts wurde nur die ursprüngliche Siedlung wieder errichtet.</p>
<div id="attachment_12" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12" class="size-medium wp-image-12" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-15pm-2573x2212-300x258.jpg" alt="Karte von Hannover mit der 1747 entstandenen Aegidien-Vorstadt" width="300" height="258" /></a><p id="caption-attachment-12" class="wp-caption-text">Karte von Hannover mit der<br />1747 entstandenen Aegidien-Vorstadt</p></div>
<p>Zwischen 1664 und 1700 erlebte die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Calenberger_Neustadt#Calenberger_Neustadt" target="blank">Calenberger Neustadt</a> den ersten Aufschwung. Als die Welfenherzöge, auf Grund des 30jährigen Krieg, im Jahre 1636 Hannover zu ihrer Residenz machten blühte die Stadt regelrecht auf. Das alte Kloster direkt an der Leine wurde zum herrschaftlichen Leineschloss ausgebaut. Viele Betriebe, Verwaltungsleute und Bedienstete die in der Nähe des Hofes gebraucht wurden siedelten sich in der Calenberger Neustadt an. Der Unternehmer Johann Duve, an den der Duve Brunnen erinnert, ließ ein Netz von Straßen rund um den Steinweg, die spätere Calenberger Straße, anlegen. Die Straßen wurden kurzerhand nach den Häuserfarben benannt. Die Rote Reihe ist davon die einzige Straße die heute noch namentlich erhalten geblieben ist.</p>
<p>Im Jahre 1646 wird der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neust%C3%A4dter_Friedhof" target="blank">Neustädter Friedhof</a> angelegt. Dort findet man noch heute interessante Grabmale aus der Geschichte der Stadt Hannover und der Calenberger Neustadt.<br />
Auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_von_Braunschweig_und_L%C3%BCneburg-Calenberg" target="blank">Herzog Georg Wilhelm</a> gehen etliche Bauten in der Stadt und Verbesserungen der Stadtbefestigung Hannovers zurück. Er legte 1652 außerdem den Küchengarten in Linden bei Hannover an. Ihm folge sein Bruder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_%28Braunschweig-L%C3%BCneburg%29" target="blank">Johann Friedrich Herzog von Braunschweig und Lüneburg</a> als Regent von Hannover, auf Grund seiner Konvertierung zum Katholizismus wurde für die protestantischen Gläubigen die Neustädter Kirche geweiht. In Ihr liegt der Gelehrte und Philosoph <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/impressionen/Leibniz.php">Gottfried Wilhelm Leibniz</a> begraben.</p>
<p>1658 überließ <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_%28Braunschweig-L%C3%BCneburg%29" target="blank">Georg Wilhelm</a> im sog. &#8222;Brauttausch&#8220; seine Verlobte Sophie von der Pfalz (die spätere Kurfürstin von Hannover) seinem jüngeren Bruder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_August%2C_Kurf%C3%BCrst_von_Hannover" target="blank">Ernst August</a> der nach dem Tode Johann Friedrichs in Hannover weiterregierte und 1692 zum Kurfürsten wurde. Dessen Sohn Georg Ludwig wurde als Georg der I. am 1. August 1714 sogar König von Großbritannien und Irland.<br />
Als erste katholische Kirche nach der Reformation wird im Jahre 1718 die St.-Clemens-Kirche eingeweiht.</p>
<div id="attachment_13" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-34-pm-3070x2300.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-13" class="size-medium wp-image-13" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/12c-hannover1-34-pm-3070x2300-300x225.jpg" alt="Karte von Hannover 1834" width="300" height="225" /></a><p id="caption-attachment-13" class="wp-caption-text">Karte von Hannover 1834</p></div>
<p>Im Rahmen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Koalitionskriege" target="blank">Napoleonischen Kriege</a> wurde Hannover zunächst von den Franzosen besetzt danach von den Preußen und wurde dann in das Napoleonische <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Westfalen" target="blank">Königreich Westfalen</a> integriert. Um 1768 werden die Befestigungsanlagen geschleift, um mehr Platz für die wachsende Stadt zu schaffen. Durch die Neuordnung Europas im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress" target="blank">Wiener Kongress</a> 1815 wurde Hannover zum Königreich. Zum Gedenken an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Waterloo" target="blank">Schlacht bei Waterloo</a> wurde 1825 die 46,31 m hohe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waterloos%C3%A4ule" target="blank">Waterloosäule</a> nach einem Entwurf von Georg Ludwig Friedrich Laves gebaut.</p>
<p>Die erste Synagoge wurde bereits 1704 gebaut, in den Jahren 1864 &#8211; 1870 wurde sie durch neue Synagoge auf einem zentralen Platz in Nachbarschaft zu den Hauptkirchen Hannovers ersetzt. Dieser Bau von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edwin_Oppler" target="blank">Edwin Oppler</a> im &#8222;deutschen&#8220; Stil des Historismus wurde wärend der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reichspogromnacht" target="blank">Reichspogromnacht</a> am 09.November.1938 durch Brandstiftung schwer beschädigt und noch vor Kriegsende gesprengt und vollständig abgetragen.<br />
Bei Bombenangriffen im 2. Weltkrieg sinkt die Calenberger Neustadt in Schutt und Asche. Ein großer Teil des Geländes zwischen Humboldt-, Dachenhausen-, Calenberger- und Adolfstraße bleibt für Jahrzehnte eine Brache, die lediglich als Parkplatz genutzt wird. Heute ist dort die Calenberger Esplanade zu finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/geschichte/">Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Straßennamen</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/strassennamen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="900" height="675" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Calenberger Straße" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30-1024x768.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30.jpg 1067w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />Übersicht der Straßennamen in der Calenberger Neustadt und deren Herkunft. Nach wem oder was sind [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="900" height="675" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="Calenberger Straße" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30-1024x768.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2006-03-23-Skulpturenmeile30.jpg 1067w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><p><strong>Übersicht der Straßennamen in der Calenberger Neustadt und deren Herkunft. </strong></p>
<p>Nach wem oder was sind die Straßen im Stadtteil benannt. Von der Adolfstraße bis zur Wilhelmshavener Straße.</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<td width="220">Name</td>
<td>Jahr</td>
<td>Beschreibung</td>
</tr>
<tr>
<td>Adolfstraße</td>
<td>1834</td>
<td>nach Herzog Adolph Friedrich von Cambridge benannt &#8211; jüngster Bruder von König Ernst August und 1831 &#8211; 1837 Vizekönig des Königreichs Hannover</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Archiv</td>
<td>um 1720</td>
<td>Von Archivhof über Parade-Platz, Archivplatz und zeitweise Teil der Archivstraße hatte die Straße schon viele Namen</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Kanonenwall</td>
<td></td>
<td>Teil der ehemaligen Stadtbefestigung &#8211; der Name Kanonenwall resultierte aus der Salutier-Batterie von der man bei feierlichen Anlässen die Geschütze abfeuerte</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Schützenplatz</td>
<td>1963</td>
<td>Lage am Schützenplatz</td>
</tr>
<tr>
<td>Am Waterlooplatz</td>
<td>etwa 1826</td>
<td>seit 1845 amtlich so benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Andertensche Wiese</td>
<td></td>
<td>1845 so benannt nach den hier liegenden Ländereien der Patrizierfamilie von Anderten &#8211; vorher seit 1800 als Gartenweg Von der Wisch bekannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Archivstraße</td>
<td></td>
<td>1822 nach dem Niedersächsischen Staatsarchiv benannt das hier liegt</td>
</tr>
<tr>
<td>Arthur Menge Ufer</td>
<td>1937</td>
<td>1977 nach Oberbürgermeister Arthur Menge benannt &#8211; vorher nach der Lage Nordufer und von 1943-45 nach dem nazionalsozialistischen Reichssportführer Hans von Tschammer und Osten benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Bäckerstraße</td>
<td>um 1650</td>
<td>erst als Krumme Straße dann Becker Straße benannt, wahrscheinlich nach dem Schneider Johann Phillip Becker der das erste Haus an der Ostseite bewohnte</td>
</tr>
<tr>
<td>Bella Vista</td>
<td>1954</td>
<td>1963 wurde der Fußweg nach dem zerstörten Sommersitz des Ministers Casper Detlef von Schulte, später ein beliebtes Gartenlokal, benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Beuermannstraße</td>
<td></td>
<td>zunächste Teil des Nordufers, 1970 umbenannt nach dem Schützensenator Carl Beuermann</td>
</tr>
<tr>
<td>Brandstraße</td>
<td></td>
<td>benannt nach dem &#8222;Brand&#8220;, dem Gebiet zwischen Calenberger Straße und Waterlooplatz</td>
</tr>
<tr>
<td>Braunstraße</td>
<td>1889</td>
<td>benannt nach dem Landdrosten August Theodor Braun</td>
</tr>
<tr>
<td>Bruchmeisterallee</td>
<td></td>
<td>Nach der Bruchmeistertradition der Schützen benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Brühlstraße</td>
<td></td>
<td>alter Fahrweg vom Clevertor zur Herrenhäuser Allee &#8211; Brühl bezeichnet einen sumpfige mit Gebüsch bewachsene Niederung</td>
</tr>
<tr>
<td>Calenberger Straße</td>
<td>1608</td>
<td>hieß zuerst Steinweg und wurde dann zur Hauptstraße der Calenberger Neustadt</td>
</tr>
<tr>
<td>Clemensstraße</td>
<td>1965</td>
<td>nach der Probsteikirche St. Clemens benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Dachenhausenstraße</td>
<td></td>
<td>erst Teil der Adolfstraße, dann umbenannt nach dem Landdrosten Friedrich Wilhelm von Dachenhausen der in der heutigen Calenbergerstraße 34 wohnte</td>
</tr>
<tr>
<td>Dreyerstraße</td>
<td></td>
<td>1883 auf Wunsch der Anlieger nach dem Hof-Schönfärber und Bürgervorsteher Georg Dreyer benannt, der hier eine Färberei und Reinigung betrieb</td>
</tr>
<tr>
<td>Duvehof</td>
<td>1662</td>
<td>hier lag die von Johann Duve angelegte Blaue Straße, 1956 in Duvehof umbenannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Emdenstraße</td>
<td>1936</td>
<td>nach dem Kleinen Kreuzer Emden benannt der am 9.11.1914 vor Sumatra versenkt wurde</td>
</tr>
<tr>
<td>Ferdinand Wilhelm Fricke Weg</td>
<td>1957</td>
<td>Nach dem Lehrer Ferdinand Wilhelm Fricke einem ersten Verfechter des Sportsgedanken in Hannover</td>
</tr>
<tr>
<td>Feuerwehrstraße</td>
<td>1892</td>
<td>nach der Feuerwehr- Hauptwache benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Fischerstraße</td>
<td></td>
<td>1845 so benannt weil Fischer von Profession und Namen daran wohnten</td>
</tr>
<tr>
<td>Franz Mock Weg</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Friedrich Lehner Weg</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Gerberstraße</td>
<td></td>
<td>vermutlich nach den hier ansässigen Gerbereien benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Glockseestraße</td>
<td></td>
<td>nach dem Vorort Glocksee benannt der bereits 1360 als &#8222;Klocse&#8220; erwähnt wurde</td>
</tr>
<tr>
<td>Goetheplatz</td>
<td>1870-75</td>
<td>1878 nach Johann Wolfgang von Goethe benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Goethestraße</td>
<td>1870</td>
<td>nach Johann Wolfgang von Goethe benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Grotefendstraße</td>
<td>1894</td>
<td>nach dem Philologen und Orientalisten Georg Friedrich Grotefend, der die persepolitanische Keilschrift entzifferte, benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Gustav Bratke Allee</td>
<td>1955</td>
<td>nach Oberbürgermeister und Oberstadtdirektor Gustav Bratke benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Hardenbergstraße</td>
<td></td>
<td>nach dem preußischen Staatskanzler Karl August von Hardenberg</td>
</tr>
<tr>
<td>Hartwigstraße</td>
<td>1892</td>
<td>benannt nach dem Königlich Hannoverschen Hauptmann Adolf von Hartwig, dessen Frau das Grundstück gehörte über das die Straße führt</td>
</tr>
<tr>
<td>Humboldtstraße</td>
<td>1870</td>
<td>benannt nach dem Staatsmann Wilhelm von Humboldt und seinem Bruder dem Naturforscher Alexander von Humboldt</td>
</tr>
<tr>
<td>Im Töge</td>
<td></td>
<td>1947 so benannt nach dem schon 1745 erwähnten Namen der im Mittelniederdeutschen eine kleine Straße bezeichnet</td>
</tr>
<tr>
<td>Kapitän von Müller Straße</td>
<td></td>
<td>nach dem Kapitän des Kleinen Kreuzers Emden (siehe Emdenstraße)</td>
</tr>
<tr>
<td>Kommandanturstraße</td>
<td>1897</td>
<td>nach dem in der Adolfstraße gelegenen Kommandanturhaus benannt, dem Dienstsitz des Stadtkommandanten</td>
</tr>
<tr>
<td>Königsworther Platz</td>
<td></td>
<td>nach der Ortschaft Königsworth benannt, hieß von 1933-45 Horst-Wessel-Platz</td>
</tr>
<tr>
<td>Königsworther Straße</td>
<td>1889</td>
<td>als Lindener Straße angelegt und 1905 umbenannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Laves Allee</td>
<td>1936</td>
<td>als Teil der Waterloostraße angelegt, 1942 in Heydrichstraße umbenannt, nach dem Krieg in Legionsstraße (nach der Königlich Deutsche Legion die gegen Napoleon kämpfte) und dann 1955 nach dem Oberhofbaudirektor Georg Ludwig Friedrich Laves benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Leibnizufer</td>
<td>1951</td>
<td>nach Gottfried Wilhelm Leibniz benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Lenaustraße</td>
<td>1887</td>
<td>nach dem Dichter Nikolaus Niembsch Edler von Strehlenau benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Mittelstraße</td>
<td>um 1650</td>
<td>als Teil des Gebietes Am Brande entstanden hieß sie 1750 die mittelste Brandstraße</td>
</tr>
<tr>
<td>Molthanstraße</td>
<td>1834</td>
<td>als Leibnizstraße angelegt und 1954 nach dem Oberbaurat Justus Molthen umbenannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Neustädter Kirchhof</td>
<td></td>
<td>schon vor 1825 als Teil des Kirchhofs um die St. Johannis Kirche so benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Neustädter Straße</td>
<td>1664</td>
<td>von Juhann Duve angelegt hieß sie erst Kleine Duvenstraße und wurde 1956 umbenannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Oeltzenstraße</td>
<td>1881</td>
<td>nach dem Stadtsyndikus Karl Phillipp Ludwig Oeltzen benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Ohestraße</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Peter Fechter Ufer</td>
<td>1978</td>
<td>1983 nach Peter Fechter benannt der bei einem Fluchtversuch 1962 über die Grenzanlagen zwischen Ost- und Westberlin erschossen wurde</td>
</tr>
<tr>
<td>Rosmarinhof</td>
<td>1959</td>
<td>so benannt weil hier die schon 1750 erwähnte Rosmarinstraße verlief</td>
</tr>
<tr>
<td>Rote Reihe</td>
<td></td>
<td>benannt nach den hier von Johann Duve errichteten roten Häusern</td>
</tr>
<tr>
<td>Rückertstraße</td>
<td>1887</td>
<td>nach dem Dichter Friedrich Rückert benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Schützenhausweg</td>
<td>um 1870</td>
<td>1905 so benannt weil er vom Maschpark zum Schützenhaus führte</td>
</tr>
<tr>
<td>Seufzerallee</td>
<td></td>
<td>schon um 1800 ein Weg an der Leine und folglich 1957 auch so benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Theodor Krüger Straße</td>
<td></td>
<td>schon um 1700 ein Fahrweg vor der Stadtbefestigung, 1948 nach dem Straßenbahndirektor Theodor Krüger benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Wagenerstraße</td>
<td></td>
<td>nach dem Bäckermeister Johann Jobst Wagener benannt, der 1784 die Wagener-Stiftung für Hilfsbedürftige in der Neustadt Hannover gründete</td>
</tr>
<tr>
<td>Waterloostraße</td>
<td>um 1770</td>
<td>als Weg in die Ohe entstanden und 1928 in Waterloostraße umbenannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Weddigenufer</td>
<td>1939</td>
<td>nach dem U-Boot Kapitän Otto Weddigen benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Wielandstraße</td>
<td>1876</td>
<td>nach dem Dichter Christoph Martin Wieland benannt</td>
</tr>
<tr>
<td>Wilhelmshavener Straße</td>
<td>1936</td>
<td>nach der Stadt Wilhelmshaven benannt</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/strassennamen/">Straßennamen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 bis 1716)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/gottfried-wilhelm-leibniz-1646-bis-1716/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img width="126" height="44" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/126px-Leibnitz_signature.svg_.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" />Gottfried Wilhelm Leibniz war der letzte Universalgelehrte, der diesen Titel verdient. Als Mathematiker und Physiker, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/gottfried-wilhelm-leibniz-1646-bis-1716/">Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 bis 1716)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="126" height="44" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/126px-Leibnitz_signature.svg_.png" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" /><div id="attachment_44" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20080805-Leibniz_6164.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-44" class="size-medium wp-image-44" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20080805-Leibniz_6164-225x300.jpg" alt="Gottfried Wilhelm Leibniz" width="225" height="300" /></a><p id="caption-attachment-44" class="wp-caption-text">Gottfried Wilhelm Leibniz</p></div>
<p>Gottfried Wilhelm Leibniz war der letzte Universalgelehrte, der diesen Titel verdient. Als Mathematiker und Physiker, als Historiker und Sprachwissenschaftler, u.v.m. stand er an der Spitze der Wissenschaften seiner Zeit.</p>
<p>Er wurde am 21. Juni (nach dem im Deutschen Reich erst 1700 eingeführten Gregorianischen Kalender am 1. Juli) 1646 in Leipzig als Sohn eines Juraprofessors und einer Professorentochter geboren. Seine Eltern weckten früh ein Interesse an juristischen und philosophischen Problemen. Sein Vater war Jurist und Professor für Moralphilosophie (Ethik) und seine Mutter Tochter eines Rechtswissenschaftlers.</p>
<p>Der achtjährige Leibniz erlernte anhand der umfangreichen väterlichen Bibliothek autodidaktisch die lateinische Sprache. Zwölfjährig entwickelte er beim Durchdenken logischer Fragestellungen die Anfänge einer mathematischen Zeichensprache.</p>
<p>Mit 15 Jahren besuchte Leibniz die Universität seiner Heimatstadt, veröffentlichte mit 16 seine erste philosophische Schrift, legte mit 17 die erste philosophische Prüfung ab und wurde mit 18 Magister. Neben seinem Studium der Philosophie und Rechtswissenschaft in Leipzig beschäftigte sich Leibniz intensiv mit Mathematik, Logik und Physik. In Leipzig wegen seines geringen Alters nicht zum Doktorat zugelassen, promovierte Leibniz 1667 in Altdorf zum Doktor, verzichtete aber danach auf eine akademische Karriere, da ihm die Entfaltung und praktische Anwendung seiner Fähigkeiten in den verkrusteten Strukturen einer Universität kaum möglich schienen.</p>
<p>Anschließend stand er bis 1672 im Dienst des Mainzer Erzbischofs. In politischer Mission 1672 nach Paris gesandt. Dort unterbreitete er dem &#8222;Sonnenkönig“ Ludwig XIV. einen Plan für einen kreuzzugsähnlichen Eroberungsfeldzug gegen Ägypten, um ihn von den geplanten Eroberungskriegen in Europa abzubringen. Nebenbei nutzte Leibniz seinen vierjährigen Aufenthalt in der europäischen Metropole, um sich vor allem auf mathematischem Gebiet weiterzubilden.</p>
<p>1672/73 vollendete Leibniz seine Rechenmaschine für die vier Grundrechenarten. Daraufhin wurde er 1673 Mitglied der Londoner &#8222;Royal Society&#8220;. 1676 wurde er Hofrat und Hofbibliothekar in Hannover und 1691 auch Bibliothekar der Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel.</p>
<p>Ab 1685 reiste Leibniz im Auftrag des Welfenhauses durch Europa, um eine Geschichte der Welfen zu schreiben. Dadurch hatte er 1688 die Gelegenheit zu einer Audienz beim Kaiser Leopold I. in Wien. Dabei trug Leibniz seine Pläne für eine Münzreform, zum Geld-, Handels- und Manufakturwesen, zu der Finanzierung der Eroberungskriege gegen die Türken, zum Aufbau eines Reichsarchives und vieles andere vor. Doch es wurde ihm nur wohlwollende Aufmerksamkeit zuteil.</p>
<p>1700 wurden die Pläne für eine Preußische Akademie der Wissenschaften nach englischem und französischem Vorbild, unterstützt von der hannoverschen Prinzessin Sophie Charlotte, in die Tat umgesetzt. Die Akademie wurde in Berlin gegründet, Leibniz wurde deren erster Präsident. Um diesen Erfolg auszudehnen führte er 1704 in Dresden Verhandlungen über die Gründung einer sächsischen Akademie. Zur Errichtung weiterer geplanter Akademien in Dresden und Wien kam es nicht mehr, nicht zuletzt durch den Widerstand der Jesuiten.</p>
<div id="attachment_42" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2007-06-28-NeustädterKirche2612.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-42" class="size-medium wp-image-42" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2007-06-28-NeustädterKirche2612-225x300.jpg" alt="Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis" width="225" height="300" /></a><p id="caption-attachment-42" class="wp-caption-text">Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis</p></div>
<p>Die Jahre 1712-14 verbrachte Leibniz in Wien, wo er 1713 zum Reichshofrat ernannt wurde. 1714 kehrte er wieder nach Hannover zurück, wo er seinem letzten Souverän Georg Ludwig von Hannover im gleichen Jahr die englische Königskrone verschaffte.</p>
<p>Leibniz beteiligte sich an Verhandlungen zur Versöhnung und Wiedervereinigung der reformierten christlichen Kirchen Deutschlands mit der katholischen Kirche, suchte aber auch im Bereich der natürlichen Theologie nach Übereinstimmungen zwischen der chinesischen und der europäischen Philosophie.</p>
<p>Seit 1711 war Leibniz wissenschaftlicher Berater des russischen Zaren Peter I., der ihn zum Russischen Geheimen Justizrat ernannte. Leibniz plante die Errichtung einer Akademie in St. Petersburg, erlebte aber nicht mehr die Ausführung dieses Vorhabens im Jahre 1724.<br />
Neustädter Hof und Stadtkirche St. Johannis</p>
<p>Angesichts seiner intensiven praktischen Tätigkeit als Staatsmann hatte Leibniz kaum die Zeit, größere wissenschaftliche Werke zu schreiben. Vor allem seine aufwendigen Forschungen zur Welfengeschichte nahmen ihn jahrelang in Anspruch. Nur auf dem Gebiet der Philosophie existieren drei in sich geschlossene Werke: Neue Versuche über den menschlichen Verstand (1703), die Theodizee (1710) und die Monadologie (1714).</p>
<div id="attachment_43" style="width: 235px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20080805-Leibniz_6162.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-43" class="wp-image-43 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20080805-Leibniz_6162-225x300.jpg" alt="Grabplatte in der Neustädter Kirche" width="225" height="300" /></a><p id="caption-attachment-43" class="wp-caption-text">Grabplatte in der Neustädter Kirche</p></div>
<p>Leibniz starb in Hannover am 14. November 1716, in seinem 70. Lebensjahr, zuletzt vereinsamt und von einer langjährigen Krankheit gezeichnet. An seinem Begräbnis am 14. Dezember 1716 nahm niemand aus den Reihen der Hofgesellschaft und der Beamtenschaft teil. Die Grabplatte mit der Aufschrift OSSA LEIBNITII (die Gebeine des Leibniz) stammt von ca. 1774.</p>
<p>Seine größten Leistungen auf mathematischem Gebiet vollbrachte er bei der Entwicklung der Infinitesimalrechnung (1673-1675) und des neuartigen Differential- und Integralkalküls. Leibniz gilt als Erfinder des dualen Zahlensystems. Er leistete wesentliche Beiträge zur Ausbildung der mathematischen Zeichen- und Begriffssprache, z.B. geht das Integralzeichen auf ihn zurück. Seine wichtigsten Veröffentlichungen waren Nova methodus pro maximis et minimis (1684) und De geometria infinitorum (1686).</p>
<p>Die Leibniz-Gemeinschaft (offiziell: Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz) ist der Zusammenschluss deutscher Forschungsinstitute unterschiedlicher Fachrichtung.</p>
<h3>Medienhaus Hannover</h3>
<p>Dr.Ing.Franz Otto Kopp erläutert in der Leibniz-Ausstellung in Hannover im Juni 2006 anhand seines Nachbaus die Funktionsweise der Rechenmaschine, die G.W.Leibniz ab 1690 erfand und konstruierte.<br />
6:28 Min.</p>
<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-40-1" width="640" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Leibniz.mp4?_=1" /><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Leibniz.mp4">https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Leibniz.mp4</a></video></div>
<p>Kamera: Ekkehard Kähne<br />
Schnitt: Andrea Brücken, Andreas Scholz<br />
Interview: Jesco Heyl (Stadtkind hannovermagazin)<br />
Gitarrenspiel: Bernd Eisler</p>
<p>© 2006 medienhaus hannover<br />
<a href="http://www.medienhaus-hannover.de" target="_blank">www.medienhaus-hannover.de</a></p>
<p>Links zu Gottfried Wilhelm Leibniz:</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz" target="blank">Gottfried Wilhelm Leibniz in der Wikipedia</a></li>
<li><a href="http://gutenberg.spiegel.de/autoren/leibniz.php">Werke von Leibniz im Projekt Gutenberg</a></li>
<li><a href="http://www.nlb-hannover.de/Leibniz/Leibnizarchiv/Leben_und_Werk/" target="blank">Leben und Werk im Leibniz-Archiv, Hannover</a></li>
<li><a href="http://www.nlb-hannover.de" target="blank">Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek</a></li>
<li><a href="http://www.hofundstadtkirche.de/" target="blank">Neustädter Hof und Stadtkirche St. Johannis</a></li>
<li><a href="http://www.gwlb.de/Leibniz-Sommer/" target="blank">Leibniz Sommer in Hannover</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/gottfried-wilhelm-leibniz-1646-bis-1716/">Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 bis 1716)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Massenmörder Fritz Haarmann</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-massenmoerder-fritz-haarmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="900" height="675" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims-1024x768.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims.jpg 1067w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />Auf &#8222;gute Nachbarschaft&#8220;: Ein Dossier von Thomas Christes, freiberuflicher Rundfunkredakteur beim ARD-Hörfunk (www.studiohannover.de) Hören Sie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="900" height="675" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims-1024x768.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims-1024x768.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_cemetery_stoecken_grave_Fritz_Haarmann_victims.jpg 1067w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><h2>Auf &#8222;gute Nachbarschaft&#8220;: Ein Dossier von Thomas Christes,</h2>
<p><strong>freiberuflicher Rundfunkredakteur beim ARD-Hörfunk (<a href="http://www.studiohannover.de/" target="_blank" rel="noopener">www.studiohannover.de</a>)</strong></p>
<audio class="wp-audio-shortcode" id="audio-51-1" preload="none" style="width: 100%;" controls="controls"><source type="audio/mpeg" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarmann.mp3?_=1" /><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarmann.mp3">https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarmann.mp3</a></audio>
<p>Hören Sie <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarmann.mp3" target="_blank" rel="noopener">hier</a> seinen Radiobeitrag über Haarmann im MP3-Format.<br />
Norddeutscher Rundfunk, NDR 1 Radio Niedersachsen, 1999<br />
(2:37 Minuten, ca. 2,5 MB)</p>
<div id="attachment_56" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-56" class="size-full wp-image-56" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm05.jpg" alt="Fritz Haarmann" width="150" height="112" /></a><p id="caption-attachment-56" class="wp-caption-text">Fritz Haarmann</p></div>
<p>Fritz Haarmann &#8211; er zählt zu den schlimmsten Serienkillern des 20. Jahrhunderts. Im Hannover der 20er Jahre lebte und mordete er in einer kleinen Dachkammer in der „Roten Reihe”, einem Straßenzug in der Calenberger Neustadt. Thomas Christes wohnt und arbeitet in seinem Hörfunkstudio in der gleichen Straße, nur 50 Meter vom Ort des Geschehens entfernt.</p>
<div id="attachment_52" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-52" class="size-full wp-image-52" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm01.jpg" alt="Rote Reihe" width="150" height="113" /></a><p id="caption-attachment-52" class="wp-caption-text">Rote Reihe</p></div>
<p>1924 erregte der hannoversche Kriminalfall großes Aufsehen in der deutschen Öffentlichkeit. Im Frühsommer entdeckten spielende Kinder in der Leine einen menschlichen Schädel. Drei Tage später folgte ein ebensolcher Fund an gleicher Stelle, und auch im Juni wurden zwei Schädel aus der Leine geborgen. Der Verdacht richtete sich schon früh gegen Fritz Haarmann, den man schon Jahre zuvor mit dem Verschwinden junger Männer in Zusammenhang gebracht hatte. Die vorgenommene Durchsuchung seiner Wohnung, eine spartanisch eingerichtete Dachkammer in der Roten Reihe gegenüber der Altstadt, brachte die Ermittlungen allerdings kaum voran. Es wurden nur einige Bekleidungsstücke und etwas Wäsche &#8211; anscheinend von jungen Leuten &#8211; gefunden. Das Haarmann-Haus steht heute übrigens nicht mehr, und auch die Reihenfolge der Hausnummern in der Roten Reihe war in den 20er Jahren eine andere.</p>
<div id="attachment_58" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm07.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-58" class="size-full wp-image-58" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm07.jpg" alt="Tatort" width="150" height="112" /></a><p id="caption-attachment-58" class="wp-caption-text">Tatort</p></div>
<p>Die Polizei verhörte nach und nach zahlreiche Personen aus dem Bekanntenkreis Haarmanns. So waren auch am 1. Juli wiederum gleich mehrere Zeugen zur Vernehmung geladen worden. Der Zufall wollte es, dass im Polizeipräsidium die Mutter des seit April 1924 vermissten 18-jährigen Lehrlings Robert Witzel mit Haarmanns letzter Wirtin, einer Frau Engel, und deren Stiefsohn zusammentraf. Frau Witzel erkannte in dem Anzug, den der junge Mann trug, mit Bestimmtheit die Bekleidung ihres Sohnes wieder. Auf Befragen gab Frau Engel an, den Anzug von Haarmann gekauft zu haben. Als dem Beschuldigten diese Tatsache vorgehalten wurde, brach er zusammen und gestand die Tötung Witzels und weiterer junger Männer ein.</p>
<div id="attachment_59" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm08.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-59" class="size-full wp-image-59" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm08.jpg" alt="Spurensuche" width="150" height="113" /></a><p id="caption-attachment-59" class="wp-caption-text">Spurensuche</p></div>
<p>Im Juli nahm die Polizei eine systematische Suche nach den Überresten der Opfer Haarmanns auf. Er hatte angegeben, die meisten der Getöteten zerstückelt und in die Leine geworfen zu haben. Bei der Suchaktion konnten insgesamt 285 Knochen aus dem Flussbett geborgen werden. Die Untersuchung der Skeletteile ergab, dass sich darunter 22 rechtsseitige Oberschenkelknochen befanden. Sämtliche Knochen stammten, soweit beurteilbar, von jungen Männern. Wie sich später herausstellte, war das jüngste Opfer Haarmanns zehn und das älteste 22 Jahre alt. Das Bekanntwerden des Massenmordes gab zu manchen ungeheuerlichen Spekulationen Anlass. Insbesondere ein Gerücht bewegte lange Zeit die Gemüter. Es unterlag keinem Zweifel, dass Haarmann einen gutgehenden Handel mit billigem Fleisch betrieb. Der Beweis für einen Verkauf von Fleisch seiner Opfer zum menschlichen Verzehr konnte aber nicht erbracht werden. Andererseits ließ sich seine Bezugsquelle ebenso wenig ermitteln.</p>
<div id="attachment_57" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm06.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-57" class="size-full wp-image-57" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm06.jpg" alt="Gerichtsverhandlung" width="150" height="113" /></a><p id="caption-attachment-57" class="wp-caption-text">Gerichtsverhandlung</p></div>
<p>Das psychiatrische Gutachten, das die Frage der Zurechnungsfähigkeit von Haarmann klären sollte, wurde bei Professor Dr. Ernst Schultze in Auftrag gegeben. Im August 1924 begannen die sechswöchigen Untersuchungen in der Proviz-, Heil- und Pflegeanstalt von Göttingen. Haarmann wurde von Schultze am 1. Oktober 1924 für zurechnungsfähig erklärt. Der Prozess gegen Haarmann und Grans fand vom im Dezember 1924 vor dem Landgericht Hannover statt. Die Staatsanwaltschaft erhob Anklage wegen Mordes in siebenundzwanzig Fällen. Das Gericht gelangte aufgrund der im Prozess vorgelegten Beweismittel zu der Auffassung, dass Haarmann zwischen September 1918 und Juni 1924 mindestens vierundzwanzig Morde begangen hat. Unklar blieb, auf welche Weise er seine Opfer tötete. Haarmann machte dazu unterschiedliche Aussagen. Zuerst konnte er sich angeblich nicht erinnern, während er später behauptete, er habe seinen Opfern „die Kehle durchgebissen”. Wo das misslang, habe er sie erwürgt. Merklich erfreute er sich während der Verhandlung seiner zweifelhaften Berühmtheit. Am 19. Dezember 1924 ging das makabre Schauspiel zu Ende. Das Gericht verurteilte Haarmann wegen Mordes in vierundzwanzig Fällen vierundzwanzigmal zum Tode. Wegen Anstiftung und Beihilfe zum Mord erhielt sein Freund Hans Grans ebenfalls die Todesstrafe, später umgewandelt in eine lebenslängliche Zuchthausstrafe.</p>
<div id="attachment_55" style="width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-55" class="size-full wp-image-55" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm04.jpg" alt="Kopf von Haarmann" width="150" height="112" /></a><p id="caption-attachment-55" class="wp-caption-text">Kopf von Haarmann</p></div>
<p>Im Gefängnishof des Landgerichts Hannover wurde Fritz Haarmann am 15. April 1925 um sechs Uhr morgens enthauptet. Ein Fallbeil trennte den Kopf vom Körper. Zu Forschungszwecken wurde der Schädel aufgehoben. Noch heute befindet sich der in einer konservierenden Flüssigkeit eingelegte Kopf in Göttingen. Vier Hirnschnitte davon befinden sich in München. Wie kaum ein Täter seiner Zeit war Haarmann sich seiner Vermarktbarkeit bewusst: „Wenn ich so gestorben wäre, dann wäre ich beerdigt worden und keiner hätte mich gekannt, so aber &#8211; Amerika, China, Japan und die Türkei, alles kennt mich.” Er wollte auf dem Klagesmarkt hingerichtet werden, vor laufenden Kameras, „dann sehen doch alle Leute, dass ich tot bin &#8211; in Amerika &#8211; da bin ich auch im Kino &#8211; ich bin doch ganz berühmt”. Und einen Roman wollte er vorher noch schreiben: „Ja, das mache ich, den verkaufen wir, wir verdienen viel Geld damit, da werden wir Millionär! Vom Erlös soll ein Denkmal errichtet werden. Das ist eine Sehenswürdigkeit noch in 1000 Jahren, da kommen sie alle und sehen sich das noch an”.</p>
<p>Die Figur und das Treiben Fritz Haarmann sind schon damals durch ein Volkslied verballhornt worden. Zeilen wie „Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu dir &#8211; mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Hackfleisch dann aus dir” sind fest mit der hannoverschen Geschichte verknüpft.</p>
<div id="attachment_53" style="width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-53" class="size-full wp-image-53" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/haarm02.jpg" alt="Filmszene &quot;Der Totmacher&quot;" width="150" height="99" /></a><p id="caption-attachment-53" class="wp-caption-text">Filmszene &#8222;Der Totmacher&#8220;</p></div>
<p>1995 hat Götz George im Kino-Drama „Der Totmacher” die Figur Haarmanns verkörpert. Und im Februar 2001 wurde ein Bühnenstück zum Thema im Theater am Ballhof, unweit der Roten Reihe, uraufgeführt. Der Hauptdarsteller sagte in einem Interview: „Ich habe mir für die Aufführung extra in der Calenberger Neustadt eine Wohnung genommen. Mit einem unguten Gefühl ging ich morgens rüber zu den Proben am Ballhof, denn die gleichen Glocken der Neustädter Hof- und Stadtkirche wird der alte Haarmann damals ja wohl auch schon gehört haben”.</p>
<p>© Thomas Christes <a href="http://www.studiohannover.de/" target="_blank" rel="noopener">www.studiohannover.de</a></p>
<p>Mehr über die Geschichte von Fritz Haarmann unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann" target="_blank" rel="noopener">www.wikipedia.de</a>.</p>
<div class="magnify">
<hr />
</div>
<p>Bild: Grabstätte der Haarmann Opfer (von Tim Rademacher)<br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.de" target="_blank" rel="noopener">http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/deed.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-massenmoerder-fritz-haarmann/">Der Massenmörder Fritz Haarmann</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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		<item>
		<title>Der Blaue Faden (Teil 6)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.calenberger-neustadt.de/wordpress/?p=77</guid>

					<description><![CDATA[<p>33. Uferweg an der Leine Der Uferweg an der Leine führt von der Leinebrücke an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-6/">Der Blaue Faden (Teil 6)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<h3 class="clearboth">33. Uferweg an der Leine</h3>
<p class="blocksatz">Der Uferweg an der Leine führt von der Leinebrücke an der Brühlstraße über mehrere Fußgängerbrücken bis zur Königsworther Straße neben der Roneburg.</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg01-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg01-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Uferweg" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg01-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg01-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg02-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg02-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Uferweg" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg02-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg02-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg03-gr1.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg03-gr1-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Brücke an der Roneburg" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg03-gr1-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/uferweg03-gr1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p align="justify">An der Dreyer-Brücke kann, wer mag das Ufer wechseln.</p>
<p><a name="faden34"></a></p>
<h3>34. Leinebrücke Königsworther Straße</h3>
<div id="attachment_154" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_2_Koenigsworther_Strasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-154" class="size-medium wp-image-154" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_2_Koenigsworther_Strasse-253x380.jpg" alt="Königsworther Straße (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_2_Koenigsworther_Strasse-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_2_Koenigsworther_Strasse.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-154" class="wp-caption-text">Kandelaber<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p class="blocksatz">Die Segmentbogenbrücke wurde 1895-98 erbaut. Der Planer und Erbauer ist unbekannt. Die Dreierkandelaber mit Fabelwesen und pflanzlichem Dekor aus Kupferblech stammen von Carl Dopmeyer. Sicherlich eine der schönsten Brücken von Hannover.</p>
<p>Auf der Nordseite der Brücke befindet sich ein Rondell, die &#8222;kleine Neugierde&#8220;. Es gehörte einst zur benachbarten Pumpstation in der heute die <a href="http://www.hannover-entdecken.de/content/view/196/157/">Tanzakademie Brakel</a> und Writers-Corner zu finden sind. Der Uferweg führt hier weiter zur Henriettenstiftung, die ein weiteres kleines Gebäude des ehemaligen Pumpwerkes als Kapelle nutzt.</p>
<p class="blocksatz"><b>Carl Dopmeyer (24.10.1824 &#8211; 09.11.1899)</b><br />
Nach einer siebenjährigen Ausbildung, u.a. bei dem hannoverschen Bildhauer August Hengst, studierte Dopmeyer mit einem Stipendium des hannoverschen Königs 1851–56 an der Kunstakademie in München. Danach wirkte er bis zu seinem Tode wieder in Hannover. Seit 1856 war er Mitglied des Hannoverschen Künstlervereins. Er schuf seine bildnerischen Werke häufig in Zusammenarbeit mit den Architekten der Hannoverschen Schule, so mit Christoph Hehl, in seinen späteren Schaffensjahren vor allem Brunnen und Denkmäler. Viele seiner um die Jahrhundertwende entstandenen Skulpturen prägen noch heute das Stadtbild Hannovers.</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_3_Koenigsworther_Strasse.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_3_Koenigsworther_Strasse-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Königsworther Straße (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_3_Koenigsworther_Strasse-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_3_Koenigsworther_Strasse-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_5_Koenigsworther_Strasse_TanzAkademie_Brakel_.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_5_Koenigsworther_Strasse_TanzAkademie_Brakel_-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Königsworther Straße - TanzAkademie Brakel (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_5_Koenigsworther_Strasse_TanzAkademie_Brakel_-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_5_Koenigsworther_Strasse_TanzAkademie_Brakel_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_6_Koenigsworther_Str_.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_6_Koenigsworther_Str_-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Königsworther Straße (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_6_Koenigsworther_Str_-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/34_6_Koenigsworther_Str_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<ul>
<li>Schiller-Skulptur auf dem Eingangsaltan des hannoverschen Opernhauses</li>
<li>Bödekerdenkmal, an der Marktkirche Hannover (Turm-Nordseite), Hanns-Lilje-Platz (1880, für den hannoverschen Pastor und Wohltäter Hermann Wilhelm Bödeker)</li>
<li>Burckhardtdenkmal, Hannover, Vordere Eilenriede (1883, für den Forstmann Heinrich Christian Burckhardt, 1859–79 Leiter der hannoverschen Forstverwaltung)</li>
<li>Vier Köpfe von Flussgöttern, Hannover, am Niedersächsischen Landtag, Friederikenplatz (1890, von der ehemaligen „Flusswasserkunst“) [siehe: Liste der verschwundenen Bauwerke des alten Hannover, 1897]</li>
<li>Gutenbergbrunnen, am Friedrichswall (1890), heute Gutenbergdenkmal in der Schloßwenderstraße</li>
<li>Heiligenstatuen an der St.-Elisabethkirche Hannover (von Christoph Hehl), Gellertstraße (1895, über der Eingangshalle)</li>
<li>Luther-Skulptur am Eingangsportal der Lutherkirche (1898), zerstört am 25. März 1945</li>
<li>Gänseliesel-Brunnen, Hannover, Goseriede (Steintor)</li>
<li>1898 Lutherdenkmal, an der Marktkirche Hannover (Turm-Südseite), Am Markt (1899 begonnen, fertiggestellt von Ferdinand Hartzer)</li>
<li>1898 Bronzestatuette des Otto von Malortie im Historischen Museum Hannover</li>
<li>1898 Kandelaber mit Fabelwesen auf der Segmentbogenbrücke Königsworther Straße, 1895–98</li>
</ul>
<p><a name="faden35"></a></p>
<h3>35. Königsworther Platz</h3>
<p class="blocksatz">Der Königsworther Platz ist die meistbefahrene Straßenkreuzung in Niedersachsen. Er ist der zentrale Knotenpunkt für den Verkehr von und zum Westschnellweg in Form der Bundesstraße 6. Dabei dient der streckenweise hochgeständerte Bremer Damm (Landesstraße 190) als Zubringer, der westlich an den Platz anschließt. Der Königsworther Platz verteilt den einfließenden Verkehr auf den Cityring in Richtung Osten zum Hauptbahnhof und in Richtung Süden zur AWD-Arena und zum Maschsee.</p>
<div id="attachment_257" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Panorama_Koenigsworther_Platz-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-257" class="size-large wp-image-257" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Panorama_Koenigsworther_Platz-gr-1024x349.jpg" alt="Panorama Königsworther Platz" width="900" height="307" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Panorama_Koenigsworther_Platz-gr-1024x349.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Panorama_Koenigsworther_Platz-gr-380x129.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Panorama_Koenigsworther_Platz-gr.jpg 1036w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><p id="caption-attachment-257" class="wp-caption-text">Panorama Königsworther Platz</p></div>
<p class="blocksatz">Die Platzbenennung erfolgte nach der Ortschaft Königsworth, die sich einst zwischen der Brühlstraße im Osten und der Leine im Westen erstreckte. Der Platz entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Exerzierplatz für die der dort errichtete Kavalleriekaserne Nr. IX. Eine ähnlich militärisch bedingte Entstehungsweise ist in Hannover beim Welfenplatz und beim Waterlooplatz der Fall.</p>
<div id="attachment_256" style="width: 275px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Koenigsworther_Platz_Plan_1896-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-256" class="size-thumbnail wp-image-256" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Koenigsworther_Platz_Plan_1896-gr-265x265.jpg" alt="Plan des Platzes um 1896" width="265" height="265" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Koenigsworther_Platz_Plan_1896-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Koenigsworther_Platz_Plan_1896-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p id="caption-attachment-256" class="wp-caption-text">Plan des Platzes um 1896</p></div>
<p class="blocksatz">In der NS-Zeit war der Königsworther Platz des Öfteren das Ziel von Aufmärschen, denn die lokale Parteizentrale lag nur wenige Schritte weit entfernt. Die damaligen Machthaber tauften den Platz kurzerhand in Horst-Wessel-Platz um und bekräftigten dies mit dem Pflanzen einer Eiche. Nach dem Krieg wurden diese Spuren beseitigt und der alte Name wiederhergestellt.</p>
<div id="attachment_255" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_Koenigsworther_Platz_um_1895-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-255" class="size-medium wp-image-255" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_Koenigsworther_Platz_um_1895-gr-380x283.jpg" alt="Königsworther Platz um 1896" width="380" height="283" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_Koenigsworther_Platz_um_1895-gr-380x283.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Hannover_Koenigsworther_Platz_um_1895-gr.jpg 671w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-255" class="wp-caption-text">Königsworther Platz um 1896</p></div>
<p>Ein erster Vorläuferbau der Kaserne am Königsworther Platz war 1736 ein landesherrlicher Maultierstall, aus dem nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-63) ein Kasernengebäude wurde. Darin war das Regiment Garde du Corps stationiert. Ab etwa 1840 entstand ein größerer Kasernenkomplex. Das Kasernengelände befand sich zwischen dem Neustädter Friedhof, der zu diesem Zeitpunkt noch St. Andreas Kirchhof hieß, und der Schlosswender Straße auf dem Grundstück des späteren Conti-Hochhauses, heute Leibniz Universität Hannover. Die Kaserne hatte drei Wohngebäude von etwa 20, 40 und 50 m Länge. Mit ihren Längsseiten standen die Gebäude zum Platz hin. Es handelte sich um Backsteinbauten auf einem Sandsteinsockel. Die Mannschaftsstuben waren durchschnittlich mit etwa 10 Mann belegt. Jedem untergebrachten Soldaten standen etwa 20 m3 an Raum zur Verfügung. In die Tiefe des Grundstücks erstreckten sich drei langgestreckte Stallungen für rund 400 Pferde. Weitere Nebengebäude waren Schmiede, Reitbahn und Krankenstall. Nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 wurde die Anlage zur Ulanen-Kaserne, in der das Königs-Ulanen-Regiment Nr. 13 stationiert war. Bei Bombenangriffen während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kasernenanlage zerstört. Das unzerstört gebliebene Torportal, das 1736 Johann Peter Heumann schuf, wurde 1955 an der Bauverwaltung nahe dem Neuen Rathaus wieder aufgebaut</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bce-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bce-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="IG BCE" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bce-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bce-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/conti-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/conti-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Contihochhaus" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/conti-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/conti-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/allianz-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/allianz-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Allianzhochhaus" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/allianz-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/allianz-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p><a name="faden36"></a></p>
<h3>36. ehem. Villa Simon, heute Universität Hannover</h3>
<div id="attachment_161" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/36_0_Ehem_Villa_Simon.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-161" class="size-medium wp-image-161" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/36_0_Ehem_Villa_Simon-253x380.jpg" alt="Ehem. Villa Simon (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/36_0_Ehem_Villa_Simon-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/36_0_Ehem_Villa_Simon.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-161" class="wp-caption-text">Ehem. Villa Simon<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p class="blocksatz">Heute Universität Hannover, Fachbereich Architektur; Brühlstraße 27; 1858 von dem Hofbaumeister Heinrich Christian Tramm erbaut für den Obergerichtsanwalt Eduard Simon, später im Besitz des Kommerzienrates Joseph Berliner. Die Villa Simon ist ein herausragendes Beispiel der Neorenaissance in Hannover; als einziger Bau in Hannover äußerlich fast unverändert geblieben.</p>
<p class="blocksatz">Einen Abstecher wert ist der auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindliche Neustädter Friedhof. Der Neustädter Friedhof im Jahre 1646 als Friedhof der Calenberger Neustadt angelegt worden. Er wurde am Andreastag (30. November) 1646 geweiht und hieß deshalb auch St. Andreas-Friedhof. Trotz Kriegsschäden und Verkleinerung besitzt der Friedhof noch einige bedeutende Grabdenkmäler, etwa des Komponisten Heinrich Marschner und des Arztes und Schriftstellers Johann Georg Zimmermann.</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neust%C3%A4dter_Friedhof">Neustädter Friedhof (Wikipedia)</a></li>
</ul>
<p><a name="faden37"></a></p>
<h3>37. Skulpturenmeile von Hannover</h3>
<p class="blocksatz">Die im Jahre 2000 geschaffene Skulpturenmeile in Hannover besteht aus acht übergroßen Skulpturen im öffentlichen Straßenraum, darunter auch die bekannten Nanas von Niki de Saint Phalle. Die einzelnen Plastiken dieses Skulpturenweges sind entlang eines Straßenzuges auf einer Länge von etwa 1.200 Meter zwischen dem Niedersächsischen Landtag und den Herrenhäuser Gärten aufgestellt. Die sehr unterschiedlichen Arbeiten befinden sich überwiegend auf der grünen Mittelinsel der vierspurigen und stark befahrenen Straße.</p>
<ul>
<li><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/24/skulpturenmeile/">Skulpturenmeile</a></li>
</ul>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_1_Skulpturenmeile.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_1_Skulpturenmeile-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Skulpturenmeile (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_1_Skulpturenmeile-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_1_Skulpturenmeile-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_2_Skulpturenmeile.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_2_Skulpturenmeile-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Skulpturenmeile (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_2_Skulpturenmeile-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/37_2_Skulpturenmeile-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/skulpturenmeile02-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/skulpturenmeile02-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Nanas von Niki de St. Phalle" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/skulpturenmeile02-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/skulpturenmeile02-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p><a name="faden38"></a></p>
<h3>38. Fußgängerweg zwischen Goethestraße und Friderikenplatz</h3>
<div id="attachment_204" style="width: 295px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Umschauende-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-204" class="size-medium wp-image-204" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Umschauende-gr-285x380.jpg" alt="Umschauende" width="285" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Umschauende-gr-285x380.jpg 285w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Umschauende-gr.jpg 375w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a><p id="caption-attachment-204" class="wp-caption-text">Umschauende</p></div>
<p class="blocksatz">Entlang der Skulpturenmeile auf dem Fußweg, der etwa dem Verlauf der ehemaligen Langen Straße folgt nähern wir uns wieder dem Anfangspunkt des Rundganges. In der Langen Straße 18 hat Wilhelm Busch einige Jahre gewohnt als er in Hannover Maschinenbau studierte, das er aber später zu Gunsten der Malerei und Dichtung wieder aufgab.</p>
<p>An der Ecke zur Clemensstraße finden wir &#8222;Die Umschauende&#8220; eine Bronzeplastik von Kurt Lehmannn von 1957.</p>
<p class="blocksatz">Am Duvebrunnen endet der Rundgang &#8222;Der blaue Faden&#8220; durch die Calenberger Neustadt wieder. Wenn Sie möchten können Sie hier direkt in den Klassiker <a href="http://www.hannover-entdecken.de/content/view/3381/273/#rf19" target="_blank">&#8222;Der Rote Faden&#8220;</a> durch Hannovers Innenstadt einsteigen und ihm noch bis zum Hauptbahnhof folgen.</p>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<hr class="clearboth" />
<p>Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Ergänzt wird er durch Artikel aus der freien Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.de" target="_blank">Wikipedia</a> und anderen <a href="blauer-faden-quellen.php">Quellen</a>. Fotos Achim Brandau und Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank">www.spanka-foto.de</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-6/">Der Blaue Faden (Teil 6)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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		<title>Der Blaue Faden (Quellen)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-quellen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Die Fotos zur Broschüre und auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-quellen/">Der Blaue Faden (Quellen)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
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<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<p class="clearboth">Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Die Fotos zur Broschüre und auch den größten Teil hier im Netz steuerte Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank">www.spanka-foto.de</a>) bei.</p>
<p>Ergänzt wird er durch Artikel aus der freien Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.de" target="_blank">Wikipedia</a> und anderen <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/impressionen/blauer-faden-quellen.php">Quellen</a>. Er steht unter der <a href="http://www.hannover-entdecken.de/content/view/6649/292/" target="_blank">GNU-Lizenz für freie Dokumentation</a>. In den aufgelisteten Wikipedia Artikeln ist eine Liste der Autoren verfügbar.</p>
<h3>Wikipedia</h3>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Duve" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Duve </a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Alten" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Alten</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Baring" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Baring</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Stier" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Stier</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz_Bibliothek" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz_Bibliothek</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waterlooplatz" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Waterlooplatz</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kaulbach" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Kaulbach</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waterloos%C3%A4ule" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Waterloosäule</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Freiherr_Knigge" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Adolph_Freiherr_Knigge</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hunaeus" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hunaeus</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Anton_Leisewitz" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Anton_Leisewitz</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neust%C3%A4dter_Kirche_%28Hannover%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Neustädter_Kirche_(Hannover)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Wilhelm_Leibniz</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Lehmann" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Lehmann</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Daniel_R%C3%BChmkorff" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Daniel_Rühmkorff</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edwin_Oppler">http://de.wikipedia.org/wiki/Edwin_Oppler</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_St._Clemens_%28Hannover%29" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_St._Clemens_(Hannover)</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Dopmeyer" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Dopmeyer</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Skulpturenmeile_Hannover" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Skulpturenmeile_Hannover</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neust%C3%A4dter_Friedhof" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Neustädter_Friedhof</a></li>
</ul>
<p><b>Bilder:</b></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Georg-von-Baring.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Georg-von-Baring.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Waterlooplatz_Plan.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Waterlooplatz_Plan.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Waterlooplatz_Kriegsschule_Plan.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Waterlooplatz_Kriegsschule_Plan.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hannover_NeustKirche_Leibnizgrab.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hannover_NeustKirche_Leibnizgrab.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Hannover_StClemens_Innen.jpg&amp;filetimestamp=20070722101145" target="_blank">http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bild:Hannover_StClemens_Innen.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hannover_K%C3%B6nigsworther_Platz_%28um_1895%29.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Hannover_Königsworther_Platz_(um_1895).jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Panorama_Koenigsworther_Platz.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Panorama_Koenigsworther_Platz.jpg </a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:K%C3%B6nigsworther_Platz_Ulanenkaserne.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Königsworther_Platz_Ulanenkaserne.jpg</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:K%C3%B6nigsworther_Platz_Plan_1896.jpg" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Königsworther_Platz_Plan_1896.jpg</a></li>
</ul>
<h3>Niedersächsisches Landesarchiv &#8211; Hauptstaatsarchiv Hannover</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.nla.niedersachsen.de" target="_blank">http://www.nla.niedersachsen.de</a></li>
</ul>
<h3>Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.umwelt.niedersachsen.de" target="_blank">http://www.umwelt.niedersachsen.de</a></li>
</ul>
<h3>Friederikenstift</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.friederikenstift.de/" target="_blank">http://www.friederikenstift.de</a></li>
</ul>
<h3>Sonstige</h3>
<ul>
<li><a href="http://www.kunstinfo.net/archiv/nextyearinjerusalem/josephsemahderkuenstler.php" target="_blank">http://www.kunstinfo.net</a></li>
<li><a href="http://www.hist.uni-hannover.de/kulturarchiv/h_film/h_film.htm" target="_blank">http://www.hist.uni-hannover.de</a></li>
<li><a href="http://www.cad.architektur.tu-darmstadt.de/synagogen/inter/menu.html" target="_blank">http://www.cad.architektur.tu-darmstadt.de</a></li>
</ul>
<p>weitere Bilder: Achim Brandau und Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank">www.spanka-foto.de</a>)</p>
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		<title>Der Blaue Faden (Teil 5)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-5/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>27. Gemeindehaus der Neustädter Kirche Gemeindehaus der Neustädter Kirche ist ein historisierender Fachwerkbau mit massivem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<h3 class="clearboth">27. Gemeindehaus der Neustädter Kirche</h3>
<div id="attachment_202" style="width: 295px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/rosmarinhof-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-202" class="size-medium wp-image-202" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/rosmarinhof-gr-285x380.jpg" alt="Gemeindehaus Rosmarinhof" width="285" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/rosmarinhof-gr-285x380.jpg 285w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/rosmarinhof-gr.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a><p id="caption-attachment-202" class="wp-caption-text">Gemeindehaus Rosmarinhof</p></div>
<p>Gemeindehaus der Neustädter Kirche ist ein historisierender Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss. Erbaut 1910 von Eduard Meyer mit reich verziertem Dreiecksgiebel.</p>
<p><b>Gemeindebüro</b><br />
Öffnungszeiten:<br />
Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr<br />
Do 15-18 Uhr; Mi geschlossen</p>
<p><a href="http://www.hofundstadtkirche.de/" target="_blank">www.hofundstadtkirche.de</a></p>
<p><a name="faden28"></a></p>
<h3>28. Duvehof/Rosmarinhof</h3>
<p>Hier stand einst die Brug Lauenrode vor den Toren der Stadt Hannover. Die Burg stellte über 150 Jahre lang ein ständiges Ärgernis und eine Bedrohung für Hannover dar. Erst nach den Lüneburger Erbfolgekriegen gelang es den Hannoveranern 1388 die Zustimmung zum Abbruch der Burg zu erhalten.</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Stadt_Hannover#Heinrich_der_L.C3.B6we_als_Landesherr">Geschichte der Stadt Hannover (Wikipedia)</a></li>
</ul>
<div id="attachment_214" style="width: 295px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/maedchen-im-regen-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-214" class="size-medium wp-image-214" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/maedchen-im-regen-gr-285x380.jpg" alt="Mädchen im Regen" width="285" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/maedchen-im-regen-gr-285x380.jpg 285w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/maedchen-im-regen-gr.jpg 375w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a><p id="caption-attachment-214" class="wp-caption-text">Mädchen im Regen</p></div>
<p>Im heutigen Rosmarienhof befindet sich einer der wenigen Spielplätze der Calenberger Neustadt. Auf dem idyllisch gelegenen Spielplatz findet sich ein weiterer Brunnen. &#8222;Mädchen im Regen&#8220; von Kurt Lehmann aus dem Jahr 1955.</p>
<p><b>Kurt Lehmann (31.08.1905 &#8211; 16.03.2000)</b><br />
Kurt Lehmann studierte 1924–29 an der Staatlichen Kunstakademie Kassel bei Alfred Vocke und konnte auch in Kassel im Kunstverein 1929 seine erste Ausstellung mit bildnerischen Arbeiten zeigen. Nach Studienreisen nach Belgien und Frankreich, wo er u.a. Aristide Maillol besuchte, hielt er sich 1930 mit einem Stipendium in der Villa Massimo in Rom auf und lebte seit 1931 in Berlin. Hier war er mit den Bildhauern Gerhard Marcks und Gustav Seitz befreundet. Seit 1934 lebte Lehmann wieder in Kassel, 1940–45 war er Soldat, sein Atelier in Kassel wurde im Krieg zerstört. 1946 nahm er seine Arbeit in Kassel wieder auf und wurde schließlich 1949 Professor an der Technischen Hochschule Hannover (bis 1969), wo er den Lehrstuhl für Modellieren in der Architektur-Abteilung innehatte. Im Jahr 1955 war Kurt Lehmann Teilnehmer der documenta 1 in Kassel. Seit 1970 lebte er in Staufen im Breisgau.</p>
<p>Für seine künstlerischen Arbeiten, „die in ihrer strengen, vereinfachenden Formgebung an Ernst Barlach erinnern“ (H. Thielen, S. 226), erhielt Lehmann zahlreiche Preise und Auszeichnungen.</p>
<p>In Hannover schuf Kurt Lehmann zahlreiche Plastiken und Reliefs (meist aus Muschelkalk oder Bronze), die noch heute das Stadtbild beherrschen.</p>
<p><a name="faden29"></a></p>
<h3>29. Geburtshaus von Heinrich Daniel Rühmkorff</h3>
<div id="attachment_138" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/29_0_Geburtshaus_von_Heinrich_Daniel_Ruehmkorff_Gedenktafel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-138" class="size-medium wp-image-138" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/29_0_Geburtshaus_von_Heinrich_Daniel_Ruehmkorff_Gedenktafel-380x253.jpg" alt="Geburtshaus von Heinrich Daniel Ruehmkorff Gedenktafel (Foto: Detlef René Spanka)" width="380" height="253" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/29_0_Geburtshaus_von_Heinrich_Daniel_Ruehmkorff_Gedenktafel-380x253.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/29_0_Geburtshaus_von_Heinrich_Daniel_Ruehmkorff_Gedenktafel.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-138" class="wp-caption-text">Gedenktafel<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Das Haus stand ehemals Rote Reihe 3 und ist heute nicht mehr vorhanden. Eine Gedenktafel am Haus Rote Reihe 2 erinnert an den Physiker und Erfinder Daniel Rühmkorff. Er erfand mit dem Funkeninduktor den Vorläufer der späteren technischen Transformatoren.</p>
<p><b>Heinrich Daniel Rühmkorff oder Ruhmkorff (15.01.1803 &#8211; 21.12.1877)</b></p>
<p>Rühmkorff verbrachte seine Lehrjahre in Hannover, arbeitete in Paris und London und ließ sich 1839 in ersterer Stadt nieder, wobei er den Namen Ruhmkorff annahm. 1844 stellte er zuerst einen thermo-elektrischen Apparat mit wesentlichen Verbesserungen auf, 1849 folgte dann ein sehr sinnreicher Apparat, um die magnetische Drehung der Polarisationsebene zu zeigen. Sein allgemein bekannter Induktionsapparat erschien zuerst auf einer internationalen Industrieausstellung in Paris 1855. Über einen derartigen Induktionsapparat, auch Funkeninduktor genannt, erzeugte Rühmkorff aus einer Gleichspannung von 15 Volt eine pulsierende Spannung von ca. 100.000 Volt. 1864 wurde er dafür von Napoléon III. mit einem Wissenschaftspreis (50.000 franc) für Elektrotechnik ausgezeichnet. 1867 erreichte er mit 6 Bunsenelementen kräftig knallende Funken von 40 cm Länge, die ungeheures Aufsehen erregten.</p>
<p>Funkeninduktoren fanden Verwendung als Spannungserzeuger in der Apparatur von Wilhelm Conrad Röntgen und bei Guglielmo Marconis Funkanlagen.</p>
<p>Auch Jules Verne wurde durch den Rühmkorffschen Induktionsapparat inspiriert. In einigen seiner Romane wird eine portable Lichtquelle (die Rühmkorfflampe z. B. in &#8222;Reise zum Mittelpunkt der Erde&#8220;) beschrieben, die auf einem Funkeninduktor basiert. Eine derartige von Jules Verne beschriebene Lampe wurde tatsächlich in der Zeit der Bucherscheinung von A. Dumas und Dr. Benoit entwickelt und vertrieben. Sie wurde bereits 1862 vorgestellt und ist als &#8222;Miners Lamp&#8220; in wenigen Technik-Museen zu finden. Weit verbreitet war sie jedoch nicht, da sie zu teuer und zu schwer war.</p>
<p><a name="faden30"></a></p>
<h3>30. Wohnhaus des Massenmörders Haarmann</h3>
<div id="attachment_273" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesarchiv_Bild_102-00922_Hannover_Prozeß_gegen_Friedrich_Haarmann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-273" class="wp-image-273 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesarchiv_Bild_102-00922_Hannover_Prozeß_gegen_Friedrich_Haarmann-380x259.jpg" alt="Innenaufnahme des Gerichtssaales bei der Urteilsverkündung gegen Fritz Haarmann (Bundesarchiv Bild 102-00922)" width="380" height="259" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesarchiv_Bild_102-00922_Hannover_Prozeß_gegen_Friedrich_Haarmann-380x259.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Bundesarchiv_Bild_102-00922_Hannover_Prozeß_gegen_Friedrich_Haarmann.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-273" class="wp-caption-text">Innenaufnahme des Gerichtssaales bei der Urteilsverkündung gegen Fritz Haarmann<br />(Bundesarchiv Bild 102-00922)</p></div>
<p>Fritz Haarmann (1879-1925), ermordete zwischen 1918 und 1924 mindestens 24 männliche Jugendliche, am 15.4.1925 hingerichtet. Wohnhaus in der Roten Reihe/Ecke Rosmarinhof (steht heute nicht mehr).</p>
<p>Der Film &#8222;Der Kriminalfall in Hannover&#8220; bezieht sich auf den Fall des damals gerade überführten Massenmörders Fritz Haarmann. Von dem ursprünglich etwa 20minütigen Stummfilm sind nur fünf Minuten erhalten. Sie zeigen Aufnahmen aus der Innenstadt und Altstadt Hannovers, Orte an denen Haarmann wohnte bzw. sich aufhielt. Die Fragmente des Films zeigen wahrscheinlich die ältesten erhaltenen Bewegtbilder aus Hannover (<a href="http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/uploads/multimedia/hannover-im-film/Kriminalfallweb.wmv" target="_blank">Film im WMV-Format ansehen</a>).</p>
<ul>
<li><a href="http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/hannover_im_film/die-filme/der-kriminalfall-in-hannover.html" target="_blank">Der Kriminalfall in Hannover</a><br />
von der Lernwerkstatt Geschichte (FH Hannover)</li>
<li><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/51/der-massenmoerder-fritz-haarmann/">Auf &#8222;gute Nachbarschaft&#8220;</a><br />
Ein Dossier von Thomas Christes</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Haarmann" target="_blank">Fritz Haarmann (Wikipedia)</a></li>
</ul>
<p><a name="faden31"></a></p>
<h3>31. Gedenkstätte zur Erinnerung an die hier 1938 zerstörte Synagoge</h3>
<div id="attachment_119" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/31_0_Gedenkstaedte_der_ehem_Synagoge.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-119" class="wp-image-119 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/31_0_Gedenkstaedte_der_ehem_Synagoge-253x380.jpg" alt="Gedenkstätte für die ehem. Synagoge (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/31_0_Gedenkstaedte_der_ehem_Synagoge-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/31_0_Gedenkstaedte_der_ehem_Synagoge.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-119" class="wp-caption-text">Gedenkstätte für die<br />ehem. Synagoge<br /> (Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Die 1100 Mitglieder der jüdische Gemeinde Hannover beauftragten 1862 den jüdischen Architekten Edwin Oppler mit der Planung einer neuen Synagoge. Im Unterschied zu den meisten anderen Synagogen &#8211; der gesellschaftliche Druck und eigene Bedenken verhinderten meist eine Entscheidung zugunsten einer herausragenden städtebaulichen Lage &#8211; entstand Opplers riesiger Kuppelbau 1854 bis 1870 mit 1100 Sitzplätzen auf einer Grundflache von 850 Quadratmetern freistehend auf einem Platz mit vier Schaufenstern.</p>
<p>Die Synagoge wurde am 15. September 1870 mit einem Gottesdienst eingeweiht und diente fast sieben Jahrzehnte als Gotteshaus, bis sie am 09. November 1938 in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kristallnacht" target="_blank">&#8222;Reichskristallnacht&#8220;</a> zerstört wurde.</p>
<p><b>Edwin Oppler (18.06.1831 &#8211; 06.09.1880)</b><br />
Edwin Oppler wurde 1831 in Oels (Niederschlesien) als Sohn eines jüdischen Kaufmanns geboren. Er besuchte die Schule in Breslau und ging 1849 nach Hannover, wo er bis 1854 an der Polytechnischen Schule bei Conrad Wilhelm Hase studierte, dessen Schüler und Mitarbeiter er wurde. Eine Zimmermannslehre schloss sich an. Seit 1856 Mitglied im Architekten- und Ingenieur-Verein Hannover, ging Oppler 1856-1860 zunächst nach Brüssel und Paris, wo er Mitarbeiter in den Büros von v. Hoffmann und Massenot, des Glasmalers Oudinot und vor allem bei dem Architekten Viollet-le-Duc in Paris wurde, wo Oppler u.a. bei der Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame de Paris mitarbeitete und sich so wichtige Kenntnisse der gotischen Architektur verschaffte. Seit 1861 war er dann freier Architekt in Hannover. Er heiratete 1866 Ella Cohen.</p>
<p>Oppler wurde rasch bekannt durch seine zahlreichen, für adlige und bürgerliche Auftraggeber entworfenen, Wohnhäuser, Villen und Geschäftshäuser, vor allem in Hannover, aber auch durch die großartige Synagoge der Jüdischen Gemeinde Hannover in der Calenberger Neustadt, durch die Friedhofsanlage des Jüdischen Friedhofs An der Strangriede (Hannover-Nordstadt) und schließlich den Innenausbau des Schlosses Marienburg bei Nordstemmen, südlich von Hannover. 1866 wurde Oppler zum Baurat ernannt. 1872–1878 gab er die Zeitschrift &#8222;Die Kunst im Gewerbe&#8220; heraus, 1872 wurde Ferdinand Schorbach Teilhaber in Opplers Architekturbüro.</p>
<p>Leider sind nur wenige Bauten Edwin Opplers gerade in Hannover erhalten, vor allem durch die Kriegszerstörungen 1943/44. Sein Hauptwerk, die große Synagoge in Hannover &#8211; Theodor Unger nannte sie &#8222;die Perle der hannoverschen Architektur&#8220; &#8211; wurde ein Opfer des nationalsozialistischen Pogroms am 9./10. November 1938.</p>
<p>Edwin Oppler liegt begraben im Familiengrab Cohen seiner Ehefrau auf dem Jüdischen Friedhof An der Strangriede in Hannover.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.anthes.org/hannover/vergleich/calenberg/synagoge/index.htm" target="_blank">Bilder der Synagoge</a><br />
auf www.anthes.org</li>
<li><a href="http://www.cad.architektur.tu-darmstadt.de/synagogen/inter/Hannover/sld001.htm" target="_blank">Die Synagoge in Hannover</a><br />
Eine virtuelle Rekonstruktion der TU-Darmstadt</li>
</ul>
<p><a name="faden32"></a></p>
<h3>32. Röm.-kath. Propsteikirche St. Clemens</h3>
<div id="attachment_102" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_3_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-102" class="wp-image-102 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_3_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-253x380.jpg" alt="Röm. kath. Probsteikirche St. Clemens (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_3_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_3_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-102" class="wp-caption-text">Röm. kath. Probsteikirche<br />St. Clemens<br /> (Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>St. Clemens ist die erste katholische Kirche Hannovers, die nach der Reformation gebaut wurde. Grundsteinlegung war am 6. Juli 1712, die Weihe am 4. November 1718. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Kirche in der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 1943 bei einem Luftangriff von Bomben zerstört. Nach Kriegsende wurde die Kirche wiederaufgebaut und nach den ursprünglichen Plänen ihres Architekten, des Italieners Thomaso Giusti, mit der von ihm geplanten Kuppel ausgestattet. Sie ist in Norddeutschland die einzige Kirche mit rein italienischem Charakter.</p>
<p>Nach der Reformation war es auch in Hannover immer wieder zu Unruhen zwischen Altgläubigen und Lutheranern gekommen. Als sie 1533 eskalierten, flohen am 14. September des gleichen Jahres die Bürgermeister und fast alle Ratsherren in das benachbarte katholische Hildesheim. Das katholische Leben in Hannover erstarb, zumal der Rat der Stadt 1588 den Katholiken auch das Wohnrecht in der Altstadt entzog.</p>
<p>Als 1665 Herzog Johann Friedrich den Herzogsthron in Hannover bestieg, änderte sich die Situation; denn Johann Friedrich war vier Jahre zuvor bei einem Besuch in Assisi zum katholischen Glauben übergetreten. Bedienstete des Hofes, vor allem Franzosen und Italiener, bildeten die kleine katholische Gemeinde und feierten Weihnachten 1665 den ersten katholischen Gottesdienst nach der Reformation. Am 28. Dezember 1679 starb Johann Friedrich, sein jüngerer Bruder Ernst August übernahm die Regierung. Zwar wandelte er das Recht der öffentlichen Religionsausübung für die Katholiken in ein privates Recht und ließ die Schlosskirche für den dort bis dahin gefeierten katholischen Gottesdienst schließen. Trotzdem versprach er freie Religionsausübung und erlaubte den Bau einer katholischen Kirche.</p>
<p>Diesen immer wieder hinausgezögerten Kirchenbau brachte der italienische Priester, Komponist und Diplomat Agostino Steffani voran. Steffani war 1688 als Hofkapellmeister in den Dienst von Ernst August getreten. 1707 empfing er in Bamberg die Bischofsweihe und im April 1709 wurde ihm das Vikariat von Ober- und Niedersachsen übertragen.</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_2_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_2_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Röm. kath. Probsteikirche St. Clemens (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_2_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_2_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche02-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche02-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="St. Clemenskirche" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche02-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche02-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche01-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche01-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="St. Clemenskirche" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche01-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/clemenskirche01-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_4_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_4_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Röm. kath. Probsteikirche St. Clemens (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_4_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_4_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_5_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_5_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Röm. kath. Probsteikirche St. Clemens (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_5_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_5_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_7_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_7_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Röm. kath. Probsteikirche St. Clemens (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_7_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/32_7_Roem_-kath_Probsteikirche_ST_Clemens-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p>Steffani übertrug seinem Landsmann Tommaso Giusti Planung und Bauleitung der neuen Kirche. Giusti entwarf einen venezianischen Kuppelbau mit zwei flankierenden Türmen. Auf Kuppel und Türme musste schließlich mangels Finanzen verzichtet werden. Namenspatron der ersten nachreformatorischen Kirche Hannovers wurde der Namenspatron des damals regierenden Papstes, der heilige Clemens Romanus. Hintergrund: Papst Clemens XI. hatte sich in besonderer Weise für den Bau der Kirche eingesetzt und für ihre Finanzierung Geld gesammelt.</p>
<p>Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die bis auf die Grundmauern zerstörte St.-Clemens-Kirche für knapp 1,7 Millionen Mark wieder aufgebaut und am 24. November 1957 durch den damaligen Apostolischen Nuntius Aloysius Muench geweiht. Seit 1998 trägt die Kirche den Titel Päpstliche Basilika minor.</p>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<hr class="clearboth" />
<p>Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Ergänzt wird er durch Artikel aus der freien Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.de" target="_blank">Wikipedia</a> und anderen <a href="blauer-faden-quellen.php">Quellen</a>. Fotos Achim Brandau und Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank">www.spanka-foto.de</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-5/">Der Blaue Faden (Teil 5)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Blaue Faden (Teil 2)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7. ehem. Weinstube Ahles Johann Wilhelm Ahles pachtete 1766 die Ratsweinschänke in der Calenberger Neustadt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-2/">Der Blaue Faden (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
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<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<h3 class="clearboth">7. ehem. Weinstube Ahles</h3>
<div id="attachment_160" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/7_0_Ehem_Weinstube_Ahles.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-160" class="size-medium wp-image-160" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/7_0_Ehem_Weinstube_Ahles-380x253.jpg" alt="Ehem. Weinstube Ahles (Foto: Detlef René Spanka)" width="380" height="253" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/7_0_Ehem_Weinstube_Ahles-380x253.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/7_0_Ehem_Weinstube_Ahles.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-160" class="wp-caption-text">Ehem. Weinstube Ahles<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Johann Wilhelm Ahles pachtete 1766 die Ratsweinschänke in der Calenberger Neustadt. 1771 kaufte er das Haus Mittelstraße 8 in dem er einen Weinhandel mit Ausschank eröffnete. Im Laufe der zeit firmierte dieser unter verschiedenen Namen. Karl Ludwig Wilhelm Ahles der Sohn Johann Wilhelms verkaufte die Weinstube kurz vor seinem Tod an seinen Kellermeister Karl Schultz. Zu dieser Zeit war die &#8222;Ahles Weinstube&#8220; ein beliebter Treffpunkt der städtischen Honoratioren. Das Haus Mittelstraße 8 überstand den Zweiten Weltkrieg, Ahles Weinstube bestand noch bis Ende 1983.</p>
<p><a name="faden8"></a></p>
<h3>8. Atelier und Wohnhaus des Hofmalers Friedrich Kaulbach</h3>
<p>Waterloostraße 1, erbaut 1857-60 von Christian Heinrich Tramm; Atelier und Wohnhaus des Hofmalers Friedrich Kaulbach (1822-1903), im 2. Weltkrieg stark beschädigt, nur noch als Torso erhalten, Eisen-Glaskonstruktion; heute Büro. Das stark veränderte Gebäude gehört heute zum Waterloo-Biergarten.</p>
<div id="attachment_151" style="width: 263px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/8_0_Atelier_und_Wohnhaus_des_Hofmalers_Kaulbach.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-151" class="wp-image-151 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/8_0_Atelier_und_Wohnhaus_des_Hofmalers_Kaulbach-253x380.jpg" alt="Atelier und Wohnhaus des Hofmalers Kaulbach (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/8_0_Atelier_und_Wohnhaus_des_Hofmalers_Kaulbach-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/8_0_Atelier_und_Wohnhaus_des_Hofmalers_Kaulbach.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-151" class="wp-caption-text">Atelier und Wohnhaus<br />des Hofmalers Kaulbach<br /> (Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p><b>Friedrich Wilhelm Christian Theodor Kaulbach (08.07.1822 &#8211; 17.09.1903)</b></p>
<p>Friedrich Kaulbach war Neffe und ab 1839 Schüler Wilhelm von Kaulbachs, des Begründers der berühmten Malerfamilie.</p>
<p>Nach einem Besuch Venedigs im Jahr 1844 trennte er sich von seinem Lehrer und malte bis 1848 sein erstes eigenständiges Gemälde Adam und Eva finden ihren Sohn Abel erschlagen. In Folge erhielt er einen Ruf als Professor an die Kunstakademie München, dem er aber nicht folgte.</p>
<p>1850 reiste er nach Paris, wo er weitere Historienbilder malte und auch Aufträge für Porträts annahm. 1850 erhielt er von König Maximilian II. von Bayern den Auftrag, das Bild Krönung Karls des Großen für das Maximilianeum zu malen, das Bild wurde 1861 fertiggestellt.</p>
<p>1856 wurde Kaulbach von König Georg V., den er mehrfach porträtierte, als Hofmaler nach Hannover gerufen und erhielt eine Professur an der Universität Hannover. Er wurde der bevorzugte Porträtmaler der lokalen Aristokratie. Der König schenkte ihm ein eigenes Atelier- und Wohnhaus, das der hannoversche Architekt Christian Heinrich Tramm 1857-60 in der Waterloostraße 1 für Kaulbach erbaute (das Haus ist, wenn auch entstellt, heute noch vorhanden als Teil des Waterloo-Biergartens). Kaulbachs Tochter, die Schriftstellerin Isidore Kaulbach, hat in ihren Erinnerungen (1931) das Leben im väterlichen Hause beschrieben, in dem u.a. Johannes Brahms, Clara Schumann, Franz Liszt, Joseph Joachim, Ernst von Wildenbruch und Anton Rubinstein verkehrten.</p>
<p>Seine zahlreichen Bildnisse, darunter die der Kaiserin von Österreich, des deutschen Kronprinzen, des Prinzen Albrecht, des Grafen und der Gräfin Stolberg, sind außerordentlich detailreich, enthalten jedoch dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend oft eine leicht theatralische Überzeichnung, oberflächliche Eleganz und flaue Farbe. Am besten gelingen ihm Damenporträts. Von der Berliner Kunstakademie erhielt Kaulbach die kleine goldene Medaille und wurde zum ordentlichen Mitglied derselben ernannt; auf der Wiener Weltausstellung 1873 wurde er durch die Medaille ausgezeichnet.</p>
<p>Friedrich Kaulbachs Grab findet sich auf dem Stadtfriedhof Engesohde in Hannover.</p>
<p>Kaulbachs Sohn Friedrich August von Kaulbach wurde ebenfalls Maler.</p>
<div id="attachment_95" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/9_0_Ehem_Oberzolldirektion_Hardenbergstrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-95" class="size-medium wp-image-95" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/9_0_Ehem_Oberzolldirektion_Hardenbergstrasse-253x380.jpg" alt="Ehem. Oberzolldirektion Hardenbergstraße (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/9_0_Ehem_Oberzolldirektion_Hardenbergstrasse-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/9_0_Ehem_Oberzolldirektion_Hardenbergstrasse.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-95" class="wp-caption-text">Ehem. Oberzolldirektion<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p><a name="faden9"></a></p>
<h3>9. ehem. Oberzolldirektion, heute Oberfinanzdirektion</h3>
<p>Vor dem im Stil der Neorenaissance und des Jugendstil erbauten Gebäudes finden sich eine Skulptur &#8222;Der Wächter&#8220; von Kurt Lehmann und die &#8222;Menschen im Aufbruch&#8220; von Bernd Altenstein.<br />
Interessant sind außerdem die drei &#8222;Kronprinzeneichen&#8220;, sie wurden anläßlich des Hochzeitstages des späteren Königs Georg V. mit Marie von Sachsen-Altenburg am 18.02.1843 gepflanzt, wie man auf einer Tafel nachlesen kann.</p>
<p><a name="faden10"></a></p>
<h3 class="clearboth">10. Polizeidirektion</h3>
<div id="attachment_114" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/10_2_Polizeidirektion_Waterloostrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-114" class="size-medium wp-image-114" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/10_2_Polizeidirektion_Waterloostrasse-380x253.jpg" alt="Polizeidirektion Waterloostraße (Foto: Detlef René Spanka)" width="380" height="253" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/10_2_Polizeidirektion_Waterloostrasse-380x253.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/10_2_Polizeidirektion_Waterloostrasse.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-114" class="wp-caption-text">Polizeidirektion<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>An der Waterloostraße 9-11 wurde 1903 die Polizeidirektion von den beiden Architekten Paul Kieschke und Edwin Gilowy fertig gestellt. Mit seinen Elementen aus Renaissance und Barock stellt es das städtebauliches Gegenstück zum neuen Rathaus dar.</p>
<p><a href="http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdhan/">www.polizei.niedersachsen.de</a><br />
<a name="faden11"></a></p>
<h3 class="clearboth">11. ehem. Preußische Kriegsschule</h3>
<div id="attachment_243" style="width: 384px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_Plan-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-243" class="size-medium wp-image-243" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_Plan-gr-374x380.jpg" alt="Grundriss der Kriegsschule 1896" width="374" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_Plan-gr-374x380.jpg 374w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_Plan-gr.jpg 492w" sizes="auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px" /></a><p id="caption-attachment-243" class="wp-caption-text">Grundriss der Kriegsschule 1896</p></div>
<p>Der Gebäudekomplex entstand an der heutigen Waterloostraße in den Jahren 1842–43 als Königliche Kadettenanstalt. Das Hauptgebäude an der Straßenfront war 60 m lang und wies in die Tiefe des Grundstücks zwei 20 m lange Seitenflügel auf. Daran wurde 1894 ein Zwischenbau sowie ein etwa 25 langes Lehrgebäude angesetzt. Die Gebäude waren unterkellert und wiesen drei Geschosse auf. Architektonisch waren die Fassaden im Rundbogenstil gehalten. Nebengebäude waren eine überdachte Reitbahn, ein Fecht- und Turnschuppen, Latrine, Geschützschuppen, Kegelbahn und Pferdeställe.</p>
<p>In der Kriegsschule waren 120 Kriegsschüler untergebracht. Ihnen stand bei der Unterbringung ein Raumvolumen von 52 m3 pro Person zur Verfügung, was mehr als das doppelte des Raums für Soldaten anderer Kasernen war. Das große Raumvolumen wurde durch die außergewöhnliche Geschosshöhe von 5 m erreicht, was die Heizfähigkeit der Räume stark beeinträchtigte.</p>
<div id="attachment_242" style="width: 390px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-242" class="size-medium wp-image-242" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007-gr-380x145.jpg" alt="Kriegsschule um 1896 und 2007" width="380" height="145" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007-gr-380x145.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007-gr-1024x390.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Kriegsschule_1896_2007-gr.jpg 1137w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-242" class="wp-caption-text">Kriegsschule um 1896 und 2007</p></div>
<p>Nach der Annexion des Königreichs Hannover wurde 1867 die Einrichtung in Preußische Kriegsschule umbenannt. Seit 1919 gehören die Bauten dem damaligen Polizeipräsidium und der heutigen Polizeidirektion Hannover, die auf dem Nachbargrundstück 1903 einen Neubau errichtet hatte. Das Hauptgebäude der ehemaligen Kriegsschule wurde durch Bombenangriffe während des Zweiten Weltkriegs stark beschädigt. Erhalten geblieben ist das Erdgeschoss, das noch die ursprüngliche Eingangstür zur Straßenfront aufweist. Das Lehrgebäude der Kriegsschule blieb vollständig erhalten.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waterlooplatz" target="_blank">Rund um den Waterlooplatz &#8211; Wikipedia</a></p>
<p><a name="faden12"></a></p>
<h3>12. Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek &#8211; Niedersächsische Landesbibliothek</h3>
<div id="attachment_234" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Niedersaechsische_Landesbibliothek-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-234" class="size-medium wp-image-234" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Niedersaechsische_Landesbibliothek-gr-380x285.jpg" alt="Niedersächsische Landesbibliothek" width="380" height="285" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Niedersaechsische_Landesbibliothek-gr-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Niedersaechsische_Landesbibliothek-gr.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-234" class="wp-caption-text">Niedersächsische Landesbibliothek</p></div>
<p>Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek (mitunter abgekürzt GWLB) mit Sitz in Hannover ist eine der größten Regionalbibliotheken Deutschlands und neben der Landesbibliothek Oldenburg und der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel eine der drei Landesbibliotheken Niedersachsens. Ihren jetzigen Namen trägt sie seit dem 1. Januar 2005. Vorher hieß sie unter anderem Königliche Öffentliche Bibliothek (seit 1720), (Vormals) Königliche und Provinzial-Bibliothek und Niedersächsische Landesbibliothek (1947–2004).</p>
<p>Sie wurde 1665 von Herzog Johann Friedrich als Hofbibliothek der welfischen Herzöge (später Kurfürsten und Könige von Hannover) gegründet. Nach der Eingliederung des Königreichs Hannover in Preußen stagnierte die Entwicklung der Bibliothek für längere Zeit, bis sie 1947 in die Trägerschaft des neu gegründeten Bundeslands Niedersachsen überging. Seit den 1960er Jahren übernahm die Niedersächsische Landesbibliothek die Literaturversorgung für die geisteswissenschaftlichen Fächer der Universität Hannover und betrieb dazu auch eine Reihe von Fachbereichsbibliotheken, die 2003 in die Verwaltung der Universitätsbibliothek übergingen.</p>
<p>Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist heute eine moderne Regionalbibliothek mit einer großen Zahl historischer Bestände. So verfügt sie nach eigenen Angaben derzeit über ca. 100.000 Bücher, die vor 1815 gedruckt wurden. Der Gesamtbestand liegt bei über 1,3 Millionen Bänden.</p>
<p>Besondere Bedeutung im Bestand der Bibliothek hat der Nachlass von Gottfried Wilhelm Leibniz, der eine große Zahl an Handschriften aus dem Briefwechsel Leibniz&#8216; mit zahlreichen wissenschaftlichen Zeitgenossen enthält. Das Leibniz-Archiv der GWLB bearbeitet zusammen mit weiteren Forschungsstellen eine Edition der Schriften von Leibniz.</p>
<p>Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek ist die regionale Pflichtexemplarbibliothek für Niedersachsen. Auf dieser Grundlage wird an der GWLB die Niedersächsische Bibliographie erstellt, eine auch online abfragbare Landesbibliographie für Niedersachsen und Bremen.</p>
<div id="attachment_141" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/13_0_Schrader_Denkmal.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-141" class="size-medium wp-image-141" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/13_0_Schrader_Denkmal-253x380.jpg" alt="Schrader Denkmal (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/13_0_Schrader_Denkmal-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/13_0_Schrader_Denkmal.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-141" class="wp-caption-text">Schrader Denkmal<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Das Zentrum für Aus- und Fortbildung an der GWLB koordiniert die verschiedenen bibliothekarischen Ausbildungsgänge in Niedersachsen und führt Fortbildungsveranstaltungen für Bibliothekare durch.</p>
<p><a href="http://www.gwlb.de/" target="_blank">www.gwlb.de</a></p>
<p><a name="faden13"></a></p>
<h3>13. Schrader-Denkmal</h3>
<p>Es steht an der Ecke Waterloostraße/Am Schützenplatz. Der Sandsteinobelisk ist zu Ehren des bade- und Schwimmmeisters der Kadettenanstalt Dietrich Heinrich Schrader 1849 errichtet worden. Er soll in seiner 30 jährigen Dienstzeit 560 Menschen gerettet haben.</p>
<p><a name="faden14"></a></p>
<h3>14. Niedersachsenstadion</h3>
<div id="attachment_250" style="width: 275px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2014-01-05_14-04_Niedersachsen-Stadion_Gedenktafel_7297.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-250" class="wp-image-250 size-thumbnail" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2014-01-05_14-04_Niedersachsen-Stadion_Gedenktafel_7297-265x265.jpg" alt="Stadttafel Niedersachsenstadion" width="265" height="265" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2014-01-05_14-04_Niedersachsen-Stadion_Gedenktafel_7297-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/2014-01-05_14-04_Niedersachsen-Stadion_Gedenktafel_7297-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p id="caption-attachment-250" class="wp-caption-text">Stadttafel Niedersachsenstadion</p></div>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier ca. 2,5 Millionen Kubikmeter Trümmerschutt aufgeschüttet. Der ursprüngliche Plan sah vor daraus einen Gedenkhügel zu machen. Schließlich entschied man sich aber hier ein neues Stadion, das so der Projektname &#8222;Masch-Ohe-Stadion&#8220; zu bauen. Am 26. September 1954 wird das inzwischen in Niedersachsenstadion getaufte Stadion eröffnet.<br />
1965 werden die im Volksmund Zahnbürsten genannten vier Flutlichtmasten gebaut und pünktlich zur WM im eigenen Land erhält das Stadion auch ein Dach. Erst zur nächsten Weltmeisterschaft in Deutschland wird erneut &#8222;Renoviert&#8220;. 2002 wird das Niedersachsenstadion in &#8230;-Arena umgetauft.<br />
Neben den Spielen der Roten sorgen auch immer wieder große Konzertereignisse für ein volles Stadion. Viele große Namen gastierten hier &#8211; AC/DC, die Rolling Stones, Herbert Grönemeyer, Tina Turner und Phil Collins um nur einige zu nennen.</p>
<div id="attachment_249" style="width: 910px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Stadion-Panorama.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-249" class="size-large wp-image-249" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Stadion-Panorama-1024x333.jpg" alt="Niedersachsenstadion" width="900" height="293" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Stadion-Panorama-1024x333.jpg 1024w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Stadion-Panorama-380x124.jpg 380w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /></a><p id="caption-attachment-249" class="wp-caption-text">Niedersachsenstadion</p></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<hr class="clearboth" />
<p>Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Ergänzt wird er durch Artikel aus der freien Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.de" target="_blank">Wikipedia</a> und anderen <a href="blauer-faden-quellen.php">Quellen</a>. Fotos Achim Brandau und Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank">www.spanka-foto.de</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-2/">Der Blaue Faden (Teil 2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Blaue Faden (Teil 3)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>15. Waterloosäule Die Waterloosäule ist 46,31 Meter hoch und wurde auf dem Waterlooplatz in den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-3/">Der Blaue Faden (Teil 3)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<h3 class="clearboth">15. Waterloosäule</h3>
<div id="attachment_254" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Plan-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-254" class="size-medium wp-image-254" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Plan-gr-380x330.jpg" alt="Waterlooplatz um 1896" width="380" height="330" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Plan-gr-380x330.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Waterlooplatz_Plan-gr.jpg 691w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-254" class="wp-caption-text">Waterlooplatz um 1896</p></div>
<p>Die Waterloosäule ist 46,31 Meter hoch und wurde auf dem Waterlooplatz in den Jahren von 1825 bis 1832 nach einem Entwurf von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Ludwig_Friedrich_Laves" target="_blank">Georg Ludwig Friedrich Laves</a> errichtet. Einer ersten Idee nach sollte sie übrigens auf dem Lindener Berg errichtet werden.<br />
Gekrönt ist sie ist mit einer Statue der Victoria. Ihr Stil ist der klassischen Antike nachempfunden und orientiert sich an der dorischen Säulenordnung.</p>
<p>Das Denkmal erinnert an den Sieg in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Waterloo" target="_blank">Schlacht bei Waterloo</a>, den England, Hannover und Preußen am 18. Juni 1815 gemeinsam gegen Napoléon I. errangen. Die Säule wurde erst nach knapp zehnjährigen, 1816 begonnenen Diskussionen und Planungen verwirklicht. Die Einweihung fand am 18. Juni 1832, dem Jahrestag der Niederlage Napoleons, statt.</p>
<p>Das Bauwerk erhebt sich über einem sechsstufigen Sockel samt würfelförmigem Unterbau mit der Widmungsinschrift: „DEN HELDEN VON WATERLOO DAS DANKBARE VATERLAND“. Namenstafeln der Gefallenen sowie erbeutete Kanonen ergänzen das Ensemble.</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterlooplatz-roncalli-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterlooplatz-roncalli-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Zirkus Roncalli" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterlooplatz-roncalli-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterlooplatz-roncalli-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-02-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-02-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Waterloosäule" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-02-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-02-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-03-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-03-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Fanmeile auf dem Waterlooplatz" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-03-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/waterloosaeule-03-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_2_Waterloosaeule.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_2_Waterloosaeule-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Waterloosäule (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_2_Waterloosaeule-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_2_Waterloosaeule-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_1_Waterloosaeule_.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_1_Waterloosaeule_-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Waterloosäule (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_1_Waterloosaeule_-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_1_Waterloosaeule_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_4_Waterloosaeule.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_4_Waterloosaeule-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Waterloosäule (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_4_Waterloosaeule-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/15_4_Waterloosaeule-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p>Durch den hohlen kannelierten Schaft mit einem Durchmesser von 3,75 Metern führt eine Wendeltreppe bis zu der quadratischen Aussichtsplattform mit der auf einem Tambour und einer Kugel stehenden Figur der Victoria. Diese Statue wurde im Auftrage des Herzogs von Cambridge für den Preis von 200 Louisdor unter Verwendung von 10 Zentnern Kupfer nach einem Entwurf des Bildhauers August Hengst (1796–1868) von dem hannoverschen Hofspengler Konrad Beckmann (1780–1850) und seinem Sohn Franz (1811–?) gefertigt.</p>
<p>Heute wird der Platz gerne für Veranstaltungen genutzt. Zur Weltmeisterschaft 2006 war hier Public-Viewing angesagt. Regelmäßig gastierten hier der Zirkus Roncalli und andere Zirkus-Veranstalter.</p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Waterlooplatz" target="_blank">Waterlooplatz (Wikipedia)</a></li>
<li><a href="http://www.panorama-cities.net/hannover/waterlooplatz.html" target="_blank">360 Grad Panorama des Platzes</a></li>
</ul>
<p><a name="faden16"></a></p>
<h3>16. Adolfstraße</h3>
<div id="attachment_101" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_3_Adolfstrasse_.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-101" class="size-medium wp-image-101" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_3_Adolfstrasse_-380x253.jpg" alt="Adolfstraße (Foto: Detlef René Spanka)" width="380" height="253" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_3_Adolfstrasse_-380x253.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_3_Adolfstrasse_.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-101" class="wp-caption-text">Adolfstraße<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Die Adolfstraße ist benannt nach Herzog Adolph Ferdinand von Cambridge (1774-1850), dem jüngsten Bruder des Königs Ernst August von Hannover.</p>
<p>Von den aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammenden Prachtbauten ist kaum noch etwas erhalten geblieben. Allein das Gebäude der heutigen Blindow-Schule lässt die alte Pracht erahnen. 1860 wird es als Kriegsministerium erwähnt, 1939 als Standort-Lazarett und ab 1960 gehörte es zur Oberfinanzdirektion. Hier praktizierte auch der hannoversche Arzt und Begründer der orthopädischen Chirurgie Georg Friedrich Louis Stromeyer (1804-1876) am General-Militärhospital, das ebenfalls nicht mehr vorhanden ist.</p>
<p>Hier wohnte auch der Architekt Hermann Hunaeus (1812-1893), der mit seinem Baustil das Stadtbild der Calenberger Neustadt mit prägte. In der Adolfstraße stammen mehrere Großbauten und Wohnhäuser von ihm. Nachdem das Königreich Hannover 1866 von Preußen annektiert worden war und das Welfenschloss dadurch nicht mehr, wie eigentlich geplant, die neue Residenz des im Exil lebenden Georgs V. werden konnte, war es Hunaeus, der das Schloss zur Technischen Hochschule umbaute.</p>
<div id="attachment_100" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_1_Adolfstrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-100" class="size-medium wp-image-100" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_1_Adolfstrasse-253x380.jpg" alt="Adolfstraße (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_1_Adolfstrasse-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/16_1_Adolfstrasse.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-100" class="wp-caption-text">Adolfstraße<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Bauwerke von Hermann Hunaeus:</p>
<ul>
<li>1838–1879 Königliches Dicasteriengebäude (Regierungsgebäude) in Hannover, Am Archiv/Archivstraße/Calenberger Straße (in vier Bauabschnitten) (heute Niedersächsisches Umweltministerium)</li>
<li>1847/48 Villa für Johann Egestorff in Hannover, Ricklinger Straße</li>
<li>1852–1856 General-Militärhospital in Hannover, Adolfstraße (begonnen von Ernst Ebeling, ausgeführt von Hunaeus und Louis Stromeyer) (nicht erhalten)</li>
<li>1853 Schwurgerichtsgebäude in Hannover, Georgsplatz (nicht erhalten)</li>
<li>1854 Wohnhaus von Dr. Hermann Cohen in Hannover (nicht erhalten)</li>
<li>1856/57 Eigenes Wohnhaus in Hannover, Adolfstraße (nicht erhalten)</li>
<li>1857–1862 Herrenhaus Neubarenaue (Barenaue bei Bramsche)</li>
<li>1859 Militärhospital in Stade</li>
<li>1859/60 Militär-Bekleidungskommission in Hannover, Adolfstraße</li>
<li>1861/62 Eigenes Wohnhaus in Hannover, Marienstraße (nicht erhalten)</li>
<li>1872–1876 Lehrerseminar in Wunstorf (später Gymnasium)</li>
<li>1875–1879 Umbau des Welfenschlosses in Hannover (am Welfengarten) zur Technischen Hochschule (heute Universität Hannover)</li>
</ul>
<p><a name="faden17"></a></p>
<div id="attachment_159" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/17_0_Judenmahnmal_Ohestrasse.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-159" class="size-medium wp-image-159" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/17_0_Judenmahnmal_Ohestrasse-253x380.jpg" alt="Mahnmal in der Ohestraße (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/17_0_Judenmahnmal_Ohestrasse-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/17_0_Judenmahnmal_Ohestrasse.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-159" class="wp-caption-text">Mahnmal in der Ohestraße<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<h3>17. Jüdisches Mahnmal</h3>
<p>1990 errichtet an der Berufsbildenden Schule 3 in der Ohestraße 6, wo bis 1942 eine jüdische Lehrerbildungsanstalt stand. Es erinnert an 350 Juden, die nach Riga und Theresienstadt deportiert wurden.</p>
<p><a name="faden18"></a></p>
<h3>18. Ehem. Militärbekleidungskommission</h3>
<p>Heute Gewerkschaftsakademie der DAG, Adolfstraße 8; erbaut 1859-60, gehörte zu den Militärbauten rund um den Waterlooplatz, Lagerung und Verwaltung der Truppenbekleidung. Der Bau mit seinem imposanten Oberlichttreppenhaus gehört zu den wenigen, die fast unverändert erhalten geblieben sind.</p>
<div id="attachment_208" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/daa-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-208" class="size-medium wp-image-208" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/daa-gr-380x285.jpg" alt="Deutsche Angestellten Akademie" width="380" height="285" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/daa-gr-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/daa-gr.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-208" class="wp-caption-text">Deutsche Angestellten Akademie</p></div>
<p>Gleich daneben stand einst das Ernst August Palais in der Adolfstraße 2-3 in dem eine Zeit lang Georg V. mit Familie wohnte.</p>
<p><a href="http://www.daa-hannover.de/" target="_blank">www.daa-hannover.de</a></p>
<p><a name="faden19"></a></p>
<h3 class="clearboth">19. Calenberger Esplanade</h3>
<div id="attachment_221" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/calenberger-esplanade-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-221" class="size-medium wp-image-221" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/calenberger-esplanade-gr-380x285.jpg" alt="Calenberger Esplanade" width="380" height="285" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/calenberger-esplanade-gr-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/calenberger-esplanade-gr.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-221" class="wp-caption-text">Calenberger Esplanade</p></div>
<p>Ecke Humboldtstraße/Calenberger Straße, 1996-1998 erbaut, zwei ineinander greifende Gebäudekomplexe. Die Symmetrieachse ist mittig auf das denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Militärbekleidungskommission ausgerichtet.</p>
<p align="justify">In der Calenberger Esplanade haben sich heute viele Fachgeschäfte etabliert.</p>
<p><b>Freiherr Adolph Franz Friedrich Ludwig Knigge (16.10.1752 &#8211; 06.05.1796)</b></p>
<div id="attachment_253" style="width: 275px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Knigge_Freiherr-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-253" class="size-thumbnail wp-image-253" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Knigge_Freiherr-gr-265x265.jpg" alt="Freiherr von Knigge" width="265" height="265" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Knigge_Freiherr-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Knigge_Freiherr-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p id="caption-attachment-253" class="wp-caption-text">Freiherr von Knigge</p></div>
<p>Auf dem Gelände der heutigen Esplanade am Ende der Calenberger Straße bewohnte er ab 1787 ein kleines Gartenhaus.<br />
Hier schrieb er 1788 die erste Ausgabe seines wohl bekanntesten Werkes Über den Umgang mit Menschen (heute einfach kurz als „Knigge“ bekannt). Knigge beabsichtigte damit eine Aufklärungsschrift für Taktgefühl und Höflichkeit im Umgang mit den Generationen, Berufen, Charakteren, die einem auch Enttäuschungen ersparen sollte. Man kann seine durchdachten und weltkundigen Erläuterungen sehr wohl als angewandte Soziologie würdigen, was in den Abschnitten Über den Umgang mit Kindern, Über den Umgang mit Ärzten, Über den Umgang mit Jähzornigen, Über den Umgang mit Schurken und nicht zuletzt Über den Umgang mit sich selbst deutlich wird.</p>
<p><a name="faden20"></a></p>
<h3>20. Krankenhaus Friederikenstift</h3>
<div id="attachment_158" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20_0_Ev_Krankenhaus_Friederikenstift.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-158" class="size-medium wp-image-158" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20_0_Ev_Krankenhaus_Friederikenstift-380x253.jpg" alt="Ev. Krankenhaus Friederikenstift (Foto: Detlef René Spanka)" width="380" height="253" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20_0_Ev_Krankenhaus_Friederikenstift-380x253.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/20_0_Ev_Krankenhaus_Friederikenstift.jpg 510w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-158" class="wp-caption-text">Ev. Krankenhaus Friederikenstift<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>1840 gründeten einige christlich engagierte Frauen aus Hannover auf Initiative von Ida Arenhold im Armenhaus der Stadt den &#8222;Frauenverein für Armen- und Krankenpflege&#8220;. Nach dem Prinzip &#8222;Hilfe zur Selbsthilfe&#8220; wollte der Verein der damals wachsenden Verelendung breiter Bevölkerungsschichten durch die Industrialisierung lindern. Zunächst basierte die Hilfe darauf Verdienstmöglichkeiten zu schaffen um sich wieder selbst erhalten und ernähren zu können. Aber auch die Krankenpflege gehörte von Anfang an dazu.</p>
<p>1843 stellte König Ernst August von Hannover das in der Calenberger Neustadt zur Verfügung, auf dem das Friederikenstift noch heute zu finden ist. Im Laufe der Zeit wandelte sich das Friederikenstift zu einem allgemeinen Krankenhaus mit vielen ärztlichen Fachabteilungen.</p>
<div id="attachment_259" style="width: 390px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/garnisionskirche-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-259" class="wp-image-259 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/garnisionskirche-gr-380x380.jpg" alt="Garnisionskirche © Hauptstaatsarchiv Hannover" width="380" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/garnisionskirche-gr-380x380.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/garnisionskirche-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/garnisionskirche-gr-150x150.jpg 150w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/garnisionskirche-gr.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-259" class="wp-caption-text">Garnisionskirche<br />© Hauptstaatsarchiv Hannover</p></div>
<p>Auf dem Grundstück des Friderikenstifts direkt am Goetheplatz stand früher die Garnisionskirche. Entworfen wurde sie von Christoph Hehl der auch das erste Lindener Rathaus an der Deisterstraße geplant hat. Die Kirche wurde im Krieg schwer beschädigt aber erst 1959 abgerissen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.friederikenstift.de/" target="_blank">www.friederikenstift.de</a></li>
</ul>
<ul>
<li><a href="http://www.anthes.org/hannover/vergleich/calenberg/garnisonskirche/index.htm" target="_blank">Luftbilder auf Anthes.org</a></li>
<li><a href="http://www.entdecker-tour.de/ihmebruecke.php" target="_blank">Rätselbild aus Sicht des Schwarzen Bären</a></li>
</ul>
<div class="clearboth alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<hr class="clearboth" />
<p>Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Ergänzt wird er durch Artikel aus der freien Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.de" target="_blank">Wikipedia</a> und anderen <a href="blauer-faden-quellen.php">Quellen</a>. Fotos Achim Brandau und Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank">www.spanka-foto.de</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-3/">Der Blaue Faden (Teil 3)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Blaue Faden (Teil 4)</title>
		<link>https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[seiten-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 11:47:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Informationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.calenberger-neustadt.de/wordpress/?p=74</guid>

					<description><![CDATA[<p>21. ehem. Palais von Dachenhausen Heute zum Friederikenstift gehörig, Calenberger Straße 34, erbaut ca. 1798; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-4/">Der Blaue Faden (Teil 4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<h3 class="clearboth">21. ehem. Palais von Dachenhausen</h3>
<div id="attachment_209" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/palais-dachenhausen-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-209" class="size-medium wp-image-209" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/palais-dachenhausen-gr-380x285.jpg" alt="Palais Dachenhausen" width="380" height="285" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/palais-dachenhausen-gr-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/palais-dachenhausen-gr.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-209" class="wp-caption-text">Palais Dachenhausen</p></div>
<p>Heute zum Friederikenstift gehörig, Calenberger Straße 34, erbaut ca. 1798; 1830 umgebaut/erweitert. Sitz des kurfürstlichen Gerichtsschulzen, 1836-56 Amtssitz des Landdrosten F. W. von Dachenhausen, 1830 durch Graf Adoph von Kielmannsegg erworben, neben dem Fürstenhof der letzte erhaltene Adelssitz in der Calenberger Neustadt. (s. auch Wappen und Ornamentik an den Häusern Calenberger Straße 27 und 24, ebenfalls ehem. Häuser von Kielmannsegg).</p>
<p><a name="faden22"></a></p>
<h3>22. Leisewitz-Geburtshaus</h3>
<p>An das Geburtshaus von Johann Anton Leisewitz erinnert heute nur noch eine Gedenktafel am Haus Nr. 15. Das Haus selber ist nicht erhalten geblieben.</p>
<p><b>Johann Anton Leisewitz (09.05.1752 &#8211; 10.09.1806)</b></p>
<p>Leisewitz war der Sohn eines Weinhändlers und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Celle. In Göttingen studierte er 1770 bis 1774 Rechtswissenschaften und trat dort 1774 dem Göttinger Hainbund bei.</p>
<div id="attachment_148" style="width: 263px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/22_0_Geburtshaus_von_Johann_Anton_Leisewitz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-148" class="size-medium wp-image-148" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/22_0_Geburtshaus_von_Johann_Anton_Leisewitz-253x380.jpg" alt="Geburtshaus von Johann Anton Leisewitz (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/22_0_Geburtshaus_von_Johann_Anton_Leisewitz-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/22_0_Geburtshaus_von_Johann_Anton_Leisewitz.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-148" class="wp-caption-text">Geburtshaus von Johann Anton Leisewitz<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Bei einem Preisausschreiben des Theaterdirektors Konrad Ernst Ackermann und seiner Ehefrau Sophie Charlotte Schröder wurde Leisewitz 1775 von Friedrich Maximilian Klinger besiegt. Die Jury bewertete dessen Stück Die Zwillinge besser.</p>
<p>Nach erfolgreichem Studienabschluss ließ sich Leisewitz 1775 in Braunschweig als Jurist nieder. Aus dieser Zeit stammen seine Kontakte (Briefwechsel) zu Gotthold Ephraim Lessing, Johann Joachim Eschenburg, Jakob Mauvillon u. a. In Braunschweig war er Mitglied des 1771 gegründeten Argonauten-Ordens, der 1779 in einem Tagebucheintrag Erwähnung findet.</p>
<p>Im Jahre 1776 hielt sich Leisewitz längere Zeit in Berlin auf und schloss dort auch Bekanntschaft mit Friedrich Nicolai. Als Ostern desselben Jahres Lessing das Trauerspiel Julius von Tarent von Leisewitz las, unterstellte er ob der Genialität die Autorenschaft Johann Wolfgang von Goethes. Dieses Stück begründete die Bekanntheit Leisewitz&#8216; als Schriftsteller und gilt auch heute noch als eines der bedeutendsten Theaterstücke des Sturm und Drang.</p>
<p>1780 besuchte Leisewitz Goethe in Weimar. Wahrscheinlich mit Fürsprache Goethes wurde Leisewitz 1786 zum Hauslehrer des späteren Herzogs Ferdinand von Braunschweig-Lüneburg berufen. Vier Jahre später wurde Leisewitz in Braunschweig Mitglied dessen Regierung.</p>
<p>1801 avancierte Leisewitz zum Geheimen Justizrat und als solcher leitete er ab 1805 als Präsident das Obersanitätskollegium. Im Alter von 54 Jahren starb Johann Anton Leisewitz am 10. September 1806 in Braunschweig. In seinem Testament verfügte Leisewitz die Vernichtung seines gesamten literarischen Nachlasses, was geschah.</p>
<p>Werke:</p>
<ul>
<li>Die Pfandung (dramatische Szene), 1775</li>
<li>Der Besuch um Mitternacht (dramatische Szene), 1775</li>
<li>Julius von Tarent (Trauerspiel), 1776</li>
<li>Selbstgespräch eines starken Geistes in der Nacht (dramatisches Fragment), 1776</li>
<li>Konradin (dramatisches Fragment), 1776</li>
<li>Alexander und Hephästion (dramatisches Fragment), 1776</li>
<li>Rede eines Gelehrten an eine Gesellschaft Gelehrter (Satire), 1776</li>
<li>Geschichte der Entdeckung und Eroberung der Kanarischen Inseln (Übersetzung aus dem Englischen), 1777</li>
<li>Nachricht von Lessing&#8217;s Tod (Brief an Lichtenberg), 1781</li>
<li>Über die bei Einrichtung öffentlicher Armenanstalten zu befolgenden Grundsätze, 1802</li>
</ul>
<p>Entlang der Calenberger Straße finden sich viele kleine Geschäft mit individuellem Angebot.<br />
<a name="faden23"></a></p>
<h3>23. Ev.-luth. Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis</h3>
<div id="attachment_215" style="width: 275px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-215" class="wp-image-215 size-thumbnail" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-gr-265x265.jpg" alt="Neustädter Kirche" width="265" height="265" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a><p id="caption-attachment-215" class="wp-caption-text">Neustädter Kirche</p></div>
<p>Die evangelisch-lutherische Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in der Calenberger Neustadt von Hannover ist ein bedeutender barocker Kirchenbau und das frühe Beispiel einer von Anfang an für den protestantischen Gottesdienst konzipierten Predigtkirche.</p>
<p>Die Kirche wurde in den Jahren 1666-70 an Stelle der mittelalterlichen Marienkapelle erbaut, wahrscheinlich nach Plänen des venezianischen Architekten Hieronimo Sartorio. Ihre Errichtung steht im Zusammenhang mit der neuen Rolle Hannovers als Residenzstadt und der Stadterweiterung westlich der Leine für die Bedürfnisse des Hofs, seiner Beamten, Bedienten und Handwerker. Für die Erhebung zur Hofkirche spielte insbesondere auch die Rekatholisierung der Schlosskirche im Leineschloss durch Herzog Johann Friedrich eine Rolle. Die Neustädter Kirche diente fortan dem lutherischen Hofstaat und Beamtenapparat als Predigtkirche.</p>
<p>Das Kirchenschiff ist eine lange und geräumige Halle, die nach Osten mit einem nur wenig schmaleren Altarraum abschließt. Über dem Westportal erhebt sich der hohe, weithin sichtbare Turm mit quadratischem Unterbau, achteckigem Obergeschoss und einer kupfergedeckten Turmhaube mit Laterne und Kegelspitze.</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-innen-stadteilfest-gr.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-innen-stadteilfest-gr-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Kirche" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-innen-stadteilfest-gr-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/neustaedter-kirche-innen-stadteilfest-gr-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_1_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_1_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Hof- und Stadtkirche (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_1_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_1_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_2_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_2_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Hof- und Stadtkirche (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_2_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_2_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_5_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_5_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Hof- und Stadtkirche Leibniz Portät (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_5_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_5_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_4_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_4_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Hof- und Stadtkirche (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_4_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_4_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche_-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_3_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_3_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Hof- und Stadtkirche (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_3_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/23_3_Neustaedter_Hof-und_Stadtkirche-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p>Mehr als das Äußere erinnert das Innere der Kirche an ihre weitgehende Zerstörung bei Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg. Statt einer Wiederherstellung der Barockeinrichtung wurden erhaltene Teile der ursprünglichen Ausstattung – Christus-, Engel-, Heiligen- und allegorische Figuren, Porträts und Grabmäler – mit modernen Elementen kombiniert und neu angeordnet.</p>
<p>Begraben liegt in der Kirche Hannovers Universalgelehrter Gottfried Wilhelm Leibniz. Leibniz starb vereinsamt am 14. November 1716 im Alter von 71 Jahren &#8211; nur sein Sekretär war beim Begräbnis anwesend.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.evlka.de/homepage.php3?userID=51/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Geschichte und Ausstattung der Neustädter Kirche</a></li>
<li><a href="http://www.hofundstadtkirche.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite der Neustädter Kirche</a></li>
</ul>
<p><a name="faden24"></a></p>
<h3>24. Neustädter Markt</h3>
<div id="attachment_212" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Brunnen-Wuenschestein-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-212" class="wp-image-212 size-medium" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Brunnen-Wuenschestein-gr-380x285.jpg" alt="Tischbrunnen und Wünschestein auf dem Neustädter Markt" width="380" height="285" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Brunnen-Wuenschestein-gr-380x285.jpg 380w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/Brunnen-Wuenschestein-gr.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px" /></a><p id="caption-attachment-212" class="wp-caption-text">Tischbrunnen und Wünschestein<br />auf dem Neustädter Markt</p></div>
<p>Nachdem der Duve-Brunnen zum Leibnizufer umgesetzt wurde kam in den 1960er Jahren die Idee auf, den Markt mit einem neuen Brunnen auszustatten. Leider fehlte, wie so oft, das Geld. Mit Margot und Friedrich Engelke fanden sich 1973/74 private Spender, die den heute hier befindlichen Brunnen von Max Sauk ermöglichten.</p>
<p>Der Tischbrunnen vor der Neustädter Kirche ist ein Symbol für Gastlichkeit. Ein Brunnentrog mit Bronzefrüchten wird von einem Wasserfall gespeist. Zusätzlich gehören ein Enseble aus drei Tischen mit zwölf Hockern dazu. Die Tische sind mit Besteck aus Bronze eingedeckt. Eine Besonderheit weist der Brunnen noch auf. Neben dem breiten Wasserfall führt auf der Innenseite ein Leerrohr durch das eine Bierleitung gezogen werden kann. Zu festlichen Anlässen wird diese Wasserkühlung gerne genutzt.</p>
<div id="attachment_206" style="width: 295px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bierbrunnen-gr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-206" class="size-medium wp-image-206" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bierbrunnen-gr-285x380.jpg" alt="Tischbrunnen mit Bierleitung" width="285" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bierbrunnen-gr-285x380.jpg 285w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/bierbrunnen-gr.jpg 375w" sizes="auto, (max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a><p id="caption-attachment-206" class="wp-caption-text">Tischbrunnen mit Bierleitung</p></div>
<p>Ebenfalls auf dem Neustädter Markt finden wir den Aktions- oder Wünschestein. Erschaffen hat ihn Wilfried Behre zusammen mit Schulkindern 1996. Das Kunstwerk enthält ein mit von <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/kinderfotos-innovativ-bearbeiten/">Kindern</a> und Erwachsenen beschriebenen Wunschzetteln gefülltes Kästchen.</p>
<p>Seit August 2007 gibt es auf dem Neustädter Markt auch noch einen offenen Bücherschrank. Bücherfreunde in der Calenberger Neustadt können dort ihren Lesehunger stillen. Jeder kann ein Buch aus dem Schrank mitnehmen und später wieder zurück bringen oder gegen ein anderes Buch eintauschen.<br />
Der Bücherschrank wurde vom Werkstatt-Treff Mecklenheide e.V. gebaut. Die Aufstellung finanzierte die Sparkasse Hannover.</p>
<p><a name="faden25"></a></p>
<h3>25. Neustädter Kirchhof</h3>
<div id="attachment_126" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_1_Neustaedter_Kirchhof_Das_Abendmahl.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-126" class="size-medium wp-image-126" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_1_Neustaedter_Kirchhof_Das_Abendmahl-253x380.jpg" alt="Neustädter Kirchhof - Das Abendmahl (Foto: Detlef René Spanka)" width="253" height="380" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_1_Neustaedter_Kirchhof_Das_Abendmahl-253x380.jpg 253w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_1_Neustaedter_Kirchhof_Das_Abendmahl.jpg 340w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /></a><p id="caption-attachment-126" class="wp-caption-text">Neustädter Kirchhof<br />(Foto: Detlef René Spanka)</p></div>
<p>Auf der anderen Seite der Kirche, dem Neustädter Kirchhof gibt es zwei weitere Kunstobjekte. Die Stein-Sitzgruppe &#8222;Das Abendmahl&#8220;, von Rudolf Kaiser erschaffen und das &#8222;Echo II&#8220; von Joseph Semah. Das Echo 1993 aus Stahlplatten geschaffen, soll symbolisch an die ehemalige Synagoge in der Roten Reihe erinnern.</p>
<p><b>Joseph Semah</b><br />
Joseph Semah wird am 24. Februar 1948 in Bagdad als Enkel des letzten Großrabbiners geboren.</p>
<p>1950 wird seine Familie im Zuge der Operation &#8222;Ezra und Nehemia&#8220; zur Ausreise nach Israel gezwungen. Dort wächst Joseph Semah auf. Nach seinem Abitur und dem Militärdienst während des Sechs-Tage-Krieges studiert er Elektrotechnik und Philosophie an der Universität Tel Aviv. Schon während des Studiums fängt Semahs künstlerische Entwicklung an. In seinen Texten und Bildern kritisiert der junge Student die politische Entwicklung seines Landes. Unter den Eindrücken seiner Erfahrungen als Soldat im Yom-Kippur-Krieg und in Opposition zu den politischen Entwicklungen verlässt Semah Israel Mitte der siebziger Jahre.</p>
<p>Er lebt zunächst in London, Paris und Berlin (1976-1981). Dort trifft er auf Joseph Beuys , mit dem er sich später in intensiven Studien, Ausstellungen und Performances auseinandersetzt. Schließlich lässt er sich 1981 in Amsterdam nieder. Dort gründet er die Stiftung „Makkom“ (hebr. „Ort“), die bis Ende der achtziger Jahre Kunstprojekte auf der Basis interdisziplinärer Forschung organisiert. Semah gibt Vorlesungen, Performances (Kunst und Theater), er schreibt Gedichte und veröffentlicht Texte über Kunst. Heute sind seine Werke Bestandteil wichtiger privater und musealer Kollektionen.</p>

<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_2_Ehemaliger_Fuerstenhof.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_2_Ehemaliger_Fuerstenhof-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ehemaliger Fürstenhof (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_2_Ehemaliger_Fuerstenhof-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_2_Ehemaliger_Fuerstenhof-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_1_Ehemaliger_Fuerstenhof.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_1_Ehemaliger_Fuerstenhof-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Ehemaliger Fürstenhof (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_1_Ehemaliger_Fuerstenhof-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/26_1_Ehemaliger_Fuerstenhof-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>
<a href='https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_2_Neustaedter_Kirchhof_Kunstobjekt_Echo_II.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="265" height="265" src="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_2_Neustaedter_Kirchhof_Kunstobjekt_Echo_II-265x265.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="Neustädter Kirchhof - Kunstobjekt Echo II (Foto: Detlef René Spanka)" srcset="https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_2_Neustaedter_Kirchhof_Kunstobjekt_Echo_II-265x265.jpg 265w, https://www.calenberger-neustadt.de/wp-content/uploads/2015/03/25_2_Neustaedter_Kirchhof_Kunstobjekt_Echo_II-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></a>

<p><a name="faden26"></a></p>
<h3>26. ehem. Fürstenhof, heute Bibliothek des Landeskirchenamtes</h3>
<p>Heute Bibliothek des Landeskirchenamtes, Rote Reihe 6, der heutige Bau entstand um 1817/18, erbaut von G.L.F. Laves. Eines der letzten erhaltenen Adelspalais. Bereits 1673 Bau eines ersten Palais, später auch &#8222;Osnabrücker Hof&#8220; genannt, Wohnsitz des späteren kurfürsten ernst August, als dieser noch (evangelischer) Bischof von Osnabrück war; dann fürstliches Gästehaus. Wohn- und Sterbehaus des hannoverschen Premierministers Gerlach Adolf von Münchhausen (1688-1770), dem &#8222;geistigen Vater&#8220; und ersten Präsidenten der Universität Göttingen. Wohnhaus des Kronprinzen Georgspäteren Königs Georg V. von Hannover (1819-1878); seit 1855 militärisch genutzt.</p>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/63/der-blaue-faden/"><span>Übersicht</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/68/der-blaue-faden-teil-1/"><span>Teil 1</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/70/der-blaue-faden-teil-2/"><span>Teil 2</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/71/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 3</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/74/der-blaue-faden-teil-3/"><span>Teil 4</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/76/der-blaue-faden-teil-4/"><span>Teil 5</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/77/der-blaue-faden-teil-5/"><span>Teil 6</span></a></div>
<div class="alignleft"><a class="standard-btn grey-btn xsmall-btn round-btn" href="https://www.calenberger-neustadt.de/78/der-blaue-faden-quellen/"><span>Quellen</span></a></div>
<hr class="clearboth" />
<p>Den Rundgang erarbeitete die Historikerin Dr. Annette v. Boetticher. Ergänzt wird er durch Artikel aus der freien Enzyklopädie <a href="http://www.wikipedia.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wikipedia</a> und anderen <a href="blauer-faden-quellen.php">Quellen</a>. Fotos Achim Brandau und Detlef René Spanka (<a href="http://www.spanka-foto.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.spanka-foto.de</a>).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.calenberger-neustadt.de/der-blaue-faden-teil-4/">Der Blaue Faden (Teil 4)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.calenberger-neustadt.de">Calenberger Neustadt</a>.</p>
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