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Wettbewerb zum enercity-Zukunftsstandort Glocksee abgeschlossen

Visualisierung der Außenansicht des Siegerentwurfs

Der Architekturwettbewerb zum enercity-Zukunftsstandort Glocksee ist entschieden. Gewinner wurde das Stuttgarter Architekturbüro haascookzemmrich STUDIO2050. Der enercity-Neubau auf dem rund zwei Hektar großen Grundstück dient als neue Unternehmenszentrale anstelle des Standorts Ihmeplatz 2 und wird Platz für rund 550 Beschäftige bieten.

Die enercity Immobilien GmbH & KG lobte den Wettbewerb für die künftige Unternehmenszentrale von enercity im Mai 2017 bei insgesamt 15 Einreichern aus. Das Preisgericht kürte unter dem Vorsitz von Prof. Jörg Springer aus Berlin den Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros haascookzemmrich STUDIO2050 als den ersten Gewinner. Die beiden zweiten Preise gingen an das Büro Hascher und Jehle aus Berlin und das Büro Dietrich Untertrifaller Architekten aus Bregenz (A). Die drei Preisträger sowie alle weiteren zwölf eingereichten Entwürfe sind von Mittwoch, 17. Januar 2018, an in einer vierwöchigen Ausstellung in der städtischen Bauverwaltung zu sehen.

Präsentation des Siegerentwurfs

Präsentation des Siegerentwurfs

Der Siegerentwurf präsentiert ein modernes, lichtdurchflutetes Gebäude und entwickelt einen Platz mit einem großzügigen Eingangsbereich. Daran schließt sich nach innen eine offene und auf vielfältige Kommunikation angelegte Innenwelt an. In den Obergeschossen gruppieren sich die Büroflächen um die Halle herum, ermöglichen sehr gute Nutzungsstrukturen für alle Büroformen und bieten vielfältige Flächen für den Informationsaustausch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Gebäudekonzept unterstützt damit optimal den Trend zu mehr Kommunikation und Begegnung.

„Wir begrüßen die Entscheidung von enercity mit ihrer neuen Unternehmenszentrale an der Glocksee im Übergang von der Innenstadt nach Linden einen neuen und brillanten Akzent zu setzen. Der Gewinner des Architekturwettbewerbs greift den Wunsch der Stadtverwaltung nach einem prägnanten Punkt in der städtebaulichen Struktur Hannovers auf. Architektonisch wird nach außen das Unternehmen enercity widergespiegelt, im Inneren werden neue Arbeitswelten geschaffen. Der Siegerentwurf besticht darüber hinaus vor allem auch durch seine Verknüpfung zum öffentlichen Raum, die durch einen großzügigen öffentlichen Platz Richtung Ihme geschaffen wird“, so Stadtbaurat Uwe Bodemann.

Ausstellung in der Bauverwaltung

Ausstellung in der Bauverwaltung

„Die Nähe zur Innenstadt und die Sichtbarkeit von enercity bewogen uns zur Wahl der Glocksee als Zukunftsstandort. Mit der neuen enercity-Zentrale werden wir einen neuen städtebaulichen Akzent im Stadtteil Calenberger Neustadt setzen und anregende Wirkung auf unser Unternehmen auslösen“, sagt enercity-Arbeitsdirektor Kai-Uwe Weitz zum enercity-Zukunftsstandort. „Der Neubau wird sich positiv auf die Arbeit bei enercity auswirken. Außerdem stellt der begrünte, neu gestaltete Uferbereich entlang der Ihme einen weiteren Vorzug des Standortes dar“.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz haben bei enercity besondere Priorität. Der Neubau wird den Passivhausstandard erfüllen und durch technisch wie auch wirtschaftlich sinnvolle Komponenten zur aktiven Energieerzeugung ergänzt werden. Eine moderne Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge ist vorgesehen. Der Neubau soll langfristig genutzt werden und deshalb haben Lebenszykluskosten eine hohe Bedeutung. Es gilt ein Optimum zwischen den Baukosten und den späteren Bewirtschaftungskosten zu finden.

Der erste Preisträger, das Büro haascookzemmrich STUDIO 2050 aus Stuttgart, hat den Auftrag erhalten und im Januar seine Planungsaufgabe übernommen. Ende 2018 wird enercity mit dem Rückbau des Gebäudetrakts entlang der Spinnereistraße beginnen. Der Neubau soll 2020/2021 abgeschlossen sein, eine zweite Ausbaustufe wird langfristig angestrebt und ist in den Ideenteilen der Entwürfe thematisiert. Der denkmalgeschützte Gasometer-Rundbau aus dem 19. Jahrhundert bleibt erhalten und das über eine Brücke damit verbundene Gebäude 06 im Inneren des Standortes ist Gegenstand der weiteren Ausbaustufe.

Alle Entwürfe sind bis Mittwoch, 14. Februar 2018, täglich von 8 bis 18 Uhr in der Ausstellungsebene der Bauverwaltung (1. OG), Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, 30159 Hannover zu sehen.

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